25. Juli 2018

Ehemaliger FCA-Boss: Sergio Marchionne ist tot

Der ehemalige Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne ist am Mittwoch, 25. Juli im Universitätsspital in Zürich gestorben.

Ehemaliger FCA-Boss: Sergio Marchionne ist tot

Der langjährige Chef der Autobauer Fiat Chrysler und Ferrari Sergio Marchionne starb am Mittwoch, den 25. Juli 2018, wie Fiat mitgeteilt hat. Fiat und Ferrari hatten am Samstag bereits bekannt gegeben, dass der 66-Jährige die Posten des Vorstandschefs beim italienisch-amerikanischen Autobauer Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und bei der Tochter Ferrari aus gesundheitlichen Gründen abgeben müsse. Fiat- und Ferrari-Präsident John Elkann sagte laut Mitteilung: «Leider ist das, was wir befürchtet haben, eingetreten. Sergio Marchionne, ein Mann und Freund, ist fort.»

 

Nach unerwarteten Komplikationen bei einer Operation hatte sich der Zustand des Managers so stark verschlechtert, dass er seine Arbeit als Fiat-Chef sowie als Präsident und Vorstandschef von Ferrari nicht wiederaufnehmen konnte.

 

Die Führung von Fiat Chrysler übernimmt Mike Manley. Manley gehört seit vielen Jahren zum Top-Management des Autobauers und war bisher für die Marke Jeep zuständig. Neuer Präsident von Ferrari wird John Elkann, Angehöriger der Familie Agnelli und Fiat-Präsident. Zum Ferrari-Vorstandschef ernannte der Aufsichtsrat Louis C. Camilleri, der zuvor unter anderem leitende Positionen beim Tabakmulti Philip Morris innehatte.

 

Marchionne wollte seinen Posten bei Fiat Chrysler eigentlich erst im Jahr 2019 aufgeben, für seine Ämter bei Ferrari waren ähnliche Pläne nicht bekannt. Marchionne war 2004 an die Fiat-Spitze gerückt, als das Unternehmen kurz vor der Pleite stand. Zehn Jahre später fädelte er die Übernahme des ebenfalls schwer angeschlagenen US-Rivalen Chrysler ein. (pd/ir)

 

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