14. Juli 2015

SAA Konjunkturbarometer: Ende der Talsohle noch nicht erreicht

Die Lage hat sich für die im SAA swiss automotive aftermarket zusammengeschlossenen Un-ternehmen erheblich verschlechtert, seit der Euro-Mindestkurs im Januar aufgehoben wurde. Auch eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht.

SAA Konjunkturbarometer: Ende der Talsohle noch nicht erreicht

Die Preisanpassungen, die nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses vorgenommen wurden, machen den Zulieferern des Garagengewerbes weiterhin zu schaffen, wie das SAA-Konjunkturbarometer zeigt. Im Vergleich zum Vorquartal haben sich die Werte nur leicht verändert. Nur noch 24 Prozent der im SAA swiss automotive aftermarket zusammengeschlossenen Unter-nehmen beurteilen die Beschäftigungslage als gut (Vorquartal: 25 Prozent). Für 67 Prozent ist sie immerhin noch befriedigend (Vorquartal: 66 Prozent) und für neun Prozent ist sie sogar schlecht (Vorquartal: 8 Prozent).

 

16 Prozent melden guten Umsatz (Vorquartal: 15 Prozent), bei 62 Prozent ist dieser befriedigend (Vorquartal: 66 Prozent) und 22 Prozent bezeichnen ihren Umsatz als schlecht (Vorquartal: 17 Pro-zent). Die Ertragslage ist bei 16 Prozent gut (Vorquartal: 17 Prozent), bei 64 Prozent befriedigend (Vorquartal: 58 Prozent) und bei jedem fünften der befragten Unternehmen schlecht (Vorquartal: 21 Prozent).

 

Die Trendprognose für das dritte Quartal 2015 zeigt, dass noch keine Besserung in Sicht ist. Nur noch fünf Prozent schätzen die Ertragslage als besser ein (Vorquartal: 19 Prozent), 53 Prozent be-zeichnen sie als gleichbleibend (Vorquartal: 42 Prozent) und 42 Prozent als schlechter (Vorquartal: 40 Prozent). Und das, obwohl 24 Prozent mit einem weiter sinkenden Kostentrend beim Material rechnen.

 

Von abnehmenden Umsätzen gehen 44 Prozent der Unternehmen aus; 18 Prozent rechnen mit ei-ner Zunahme und 38 Prozent mit gleich bleibenden Verhältnissen. Bei der Beschäftigungslage er-wartet das Gros von 78 Prozent keine Änderung. Ähnlich sehen es 89 Prozent der Unternehmen be-züglich Personalbestand sowie 82 Prozent hinsichtlich eines gleichbleibenden Kostentrends im Per-sonalbereich.

 

Die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich rechnet denn auch mit einer Rezession in der Schweiz, die aber in der zweiten Jahreshälfte überwunden sein sollte. Trotzdem geht man von einem tiefen BIP-Wachstum von 0,4 Prozent aus. Schuld daran sind der starke Franken und die beschei-dene globale Konjunkturentwicklung. Für Europa sieht die Lage hingegen besser aus. Dies sollte mittelfristig auch der Schweizer Volkswirtschaft zu Gute kommen. (vg)

 

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