22. Juni 2015

ACS-Delegiertenversammlung: erfreuliche Mitgliederentwicklung

Die traditionelle Delegiertenversammlung (DV) des Automobil Club der Schweiz (ACS) öffnete erstmals einem breiten Publikum ihre Tore. Der ACS blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück, welches durch ein nachhaltiges und erfreuliches Mitgliederwachstum (+ 2,18%) gekennzeichnet war.

ACS-Delegiertenversammlung: erfreuliche Mitgliederentwicklung

Im Geschäftsjahr 2014 bestätigte sich das anhaltende, positive Mitgliederwachstum des ACS. Damit ist der ACS der einzige Mobilitätsclub in der Schweiz, der ein konstantes Mitgliederwachstum vorzuweisen hat. Der völlig neu konzipierte Jahresbericht gibt Aufschluss über die verschiedenen Tätigkeiten, Dienstleistungen sowie die Faktenlage des ACS im vergangenen Jahr. Zentralpräsident Mathias Ammann wies im Besonderen auf die erfolgreiche Umsetzung der neuen ACS-Strategie hin, die nun Früchte trage.

 

In verkehrspolitischer Hinsicht taxierte der Zentralpräsident die Vorlage des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) in der vorliegenden Form als ungenügend. Sie bedürfe einer gründlichen Überarbeitung. Denn es könne nicht sein, dass man die Autofahrer abermals schröpfe und ihnen eine Benzinpreiserhöhung von 6 Rappen zumuten wolle. Das sei schlicht nicht fair. Der Zentralpräsident wies im Weitern darauf hin, dass sich der ACS für den Bau einer zweiten Röhre durch den Gotthard einsetzt. Der Vorschlag des Bundesrats, eine zweite Röhre zu bauen, sei der absolut richtige Entscheid, weil sowohl die Versorgungs- als auch die Verkehrssicherheit garantiert werden. Zudem dürfe der Kanton Tessin aus Kohäsionsgründen nicht für Jahre von der übrigen Schweiz abgekoppelt werden.

 

Jürg Röthlisberger, seit 01.03.2015 Direktor des Bundesamts für Strassen (ASTRA), wies in seinem Gastreferat eindrücklich nach, dass sich die Stau-Problematik in naher Zukunft weiter verschärfen werde und die Kapazitätsengpässe deshalb, insbesondere auf dem Schweizer Nationalstrassennetz, dringend beseitigt werden müssten. U. a. mit dem sog. Mobility Pricing als Lösungsansatz sei es möglich, die Verkehrsspitzen zu brechen, und verkehrsträgerübergreifend, ohne zusätzliche Abgaben für die Autofahrer, ein verursachergerechtes Mobilitätsmanagement zu realisieren. (pd/ir)

 

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