16. Februar 2021

Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybride trotzen schwierigem Marktumfeld

Im abgelaufenen Januar wurden in der Schweiz etwas mehr als 15‘100 neue PW zugelassen. Nach zuvor zwölf aufeinanderfolgenden Monaten des Marktrückgangs im Jahr 2020 setzte sich dieser Trend damit nun auch im ersten Monat des neuen Jahres fort (- 20,1 %). Der Markt für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5t verlor ebenfalls, konnte die Verluste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum jedoch sichtlich begrenzen (- 2,4 %). (Quelle: Dataforce)

Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybride trotzen schwierigem Marktumfeld
Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybride trotzen schwierigem Marktumfeld

Die erneut verschärften Massnahmen der Eindämmung der COVID-19 Pandemie in der Schweiz hatten ab Mitte Januar auch die Schliessung der Schweizer Showrooms zur Folge. Die negativen Auswirkungen auf den PW-Markt waren unverkennbar und so gingen die Zulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,1 Prozent zurück. In diesem Zuge gaben die Immatrikulationen im Privatmarkt um 6,0 Prozent nach, während gewerblichen Zulassungen einen weitaus stärkeren Dämpfer erlitten (- 33,3 %).
 

 

Der Blick auf die gewerblichen Detailkanäle zeigte im volumenstärksten Segment, dem Relevanten Flottenmarkt, einen Rückgang von 15,8 Prozent. Die als taktisch einzuordnenden Eigenzulassungen von Fahrzeughandel/-import gaben hingegen um 30,9 Prozent nach, während Immatrikulationen von Autovermietern um 83,8 Prozent nahezu gänzlich einbrachen.
 

 

Innerhalb der Top 15 Importeure konnten Citroen (+ 55,6 %), Peugeot (+ 48,3 %) und Audi (+ 43,4 %) ihre Flottenzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat am stärksten steigern. Angeführt wird das Schweizer Flottenranking trotz teils deutlicher Rückgänge von den deutschen Importeuren BMW (- 27,3 %) vor VW (- 33,9 %) und Mercedes (- 8,1 %).
 

 

Bei der Fuhrparkausstattung hält der Trend zu Plug-In-Hybrid-Modellen (+ 75,5 %) sowie Elektrofahrzeugen (+ 17,3 %) weiter an. Als Grund kann man sicherlich die deutlich erweiterte Modellpalette heranziehen. So waren E-Modelle wie beispielsweise der Volvo XC40 Recharge, VW ID.3, Fiat 500E oder auch der Polestar 2 vor einem Jahr noch nicht auf dem Markt. Im gerade abgelaufenen Januar zählten Sie nun allerdings zu den gefragtesten E-Flottenmodellen. Besonders beliebt waren die Stromer in Flotten in den Kantonen Zürich und Bern. Auf diese Regionen entfielen knapp 40 Prozent aller Immatrikulationen von E-Flottenfahrzeugen.
 

 

Der Markt für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen präsentierte sich im Januar mit vergleichsweise geringen Verlusten nahezu auf Vorjahresniveau (- 2,4 %). Nach einem erfolgreichen Vorjahr 2020 konnte der Privatmarkt auch im Januar seine gute Performance fortsetzen und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,0 Prozent zulegen. Innerhalb der gewerblichen Detailkanäle war es der Relevante Flottenmarkt, der das Gesamtbild trübte (- 7,5 %). Die kombinierten Eigenzulassungen auf den Fahrzeughandel und -import legten hingegen um 11,9 Prozent und die der Autovermieter auf sehr geringem Zulassungsniveau um 70,0 Prozent zu.
 

 

Das Flottenranking wird nach dem ersten Monat des Jahres angeführt von VW (- 22,4 %), Ford (+ 15,4 %) und Renault (+ 34,4 %). Innerhalb der Top 10 Flottenmodelle stiessen insbesondere der Renault Master (+ 63,6 %), der Mercedes Vito (+ 52,9 %) sowie der VW Crafter (+ 45,8 %) auf gesteigertes Interesse der Schweizer Flottenverantwortlichen und konnten Ihre Immatrikulationen im Vergleich zum Vorjahresmonat am deutlichsten steigern. (rk/pd)

 

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