28. November 2013

aboutFLEET EVENT 2013: TCO, Fahrer und Versicherung sind wichtige Kostenstellhebel

Im Teil 2 unseres Rückblicks auf den aboutFLEET EVENT 2013 behandeln wir drei wichtige Stellhebel, die direkten Einfluss auf die Flottenkosten haben.

aboutFLEET EVENT 2013: TCO, Fahrer und Versicherung sind wichtige Kostenstellhebel

Alfred Huber von Mobility Solutions plädierte für den TCO.

Text: Florian Tremp


Im Auftaktreferat betonte Alfred Huber, Key Account Manager bei Mobility Solutions AG, die Fahrzeugkosten seien nicht zu unterschätzen. «Es gibt immer noch Flottenbetreiber, die den TCO-Ansatz erst verstehen, wenn man ihn erklärt», gab er zu bedenken und klärte auf: «Der TCO-Wert umfasst alle Kosten, die bei einem Fahrzeug entstehen.» Dabei sei es wichtig, die Total Cost of Ownership (TCO) für alle Fahrzeuge – inklusive der Kaderfahrzeuge – zu kennen. Huber weiter: «Eine Reduktion der Total Cost of Ownership ist äusserst wichtig.»

 

Versicherungsexperte Thomas Cserhat von der Advantis Versicherungsberatung AG nahm in seinem Referat ebenfalls Bezug auf die Kosten, genauer gesagt die Versicherungskosten. Er riet, die Prämien regelmässig zu vergleichen: «Flottenbetreiber sollten alle drei Jahre neue Offerten von den Versicherungen einholen.» Dabei sollten möglichst alle Versicherungsanbieter in die Evaluation miteinbezogen werden. Denn die Prämien können zum Teil massiv schwanken. Cserhat zeigte Beispiele, bei denen die Differenz vom aktuellen Versicherer zum günstigsten Anbieter bis zu 40% beträgt. Diese grossen Unterschiede würden aufgrund unterschiedlicher Modelle zur Berechnung der Prämien entstehen und manchmal würden Versicherungen auch bessere Konditionen anbieten, um Umsatz zu generieren. Cserhat rät ferner dazu, die Schadendaten jährlich auszuwerten.

 

Analyse des Fahrverhaltens
Thilo von Ulmenstein, Managing Partner bei fleetcompetence europe GmbH, erklärte in seinem Referat das Projekt CEKS (siehe auch aboutFLEET Ausgabe 6/2013). Dabei handelt es sich um ein Schweizer Pilotprojekt, welches die Auswirkungen von Eco-Drive-Schulungen und Telematiksystemen auf das Fahrverhalten untersucht. Das Problem ist längst bekannt: Unterschiedliche Fahrer verursachen unterschiedliche Fahrzeugkosten. So können die Betriebskosten je nach Fahrer und Fahrstil um bis zu 75% variieren. Ein gewisser Fahrertypus kann folglich die gesamte Kostenplanung über den Haufen werfen. Gerade Eco-Drive-Kurse sind darum in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Doch hierbei gibt es ein Problem, wie von Ulmenstein betonte: «Die Ergebnisse sind nicht messbar.» Dabei sei es wichtig, das Fahrverhalten längerfristig analysieren zu können. Telematiksysteme können hier Abhilfe schaffen. Sie zeichnen nicht nur Fahrdaten auf, sondern haben auch eine präventive Wirkung. «90% der Unternehmen, die Telematik einsetzen, sehen Einsparungen beim Treibstoffverbrauch», unterstrich von Ulmenstein.

 

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