26. November 2020

Händlerradar 2020: So sieht es bei unseren österreichischen Nachbarn aus

Vor wenigen Wochen erschien der Händlerradar 2020 unserer österreichischen Kollegen von AUTO&Wirtschaft. Im Vergleich zum Schweizer Händlerradar 2020 gibt es markante Unterschiede.

Händlerradar 2020: So sieht es bei unseren österreichischen Nachbarn aus

Ein Vergleich der Ergebnisse zwischen dem österreichischen und dem Schweizer Händlerradar 2020 zeigt deutliche Unterschiede.

Händlerradar 2020: So sieht es bei unseren österreichischen Nachbarn ausHändlerradar 2020: So sieht es bei unseren österreichischen Nachbarn aus

Von Isabelle Riederer

 

Die zentrale Frage bei der Umfrage unter den rund 500 österreichischen Händlern von 25 Marken im August  für den österreichischen Händlerradars 2020 war natürlich, ob die Corona-Krise Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Händler mit ihren Importeuren hat. Die Antwort: Trotz Lockdown und Rückgang der Neuwagen-Zulassungen sind die österreichischen Händler mit den ersten drei Quartalen ganz zufrieden – auch dank einem sehr guten Gebrauchtwagenabsatz und einem zufriedenstellenden Ergebnis im Werkstattbereich.

 

Wie sich die Corona-Krise auf die Zufriedenheit der Händler zu ihren Importeuren in der Schweiz auswirken wird, wird sich zeigen. Die puls Marktforschungsinstitut GmbH startet Mitte Januar 2021 mit der Befragung der Schweizer Markenhändler und -vertretungen für den Schweizer Händlerradar 2021. Das heisst für Sie: Unbedingt mitmachen! Die telefonische Befragung dauert im Schnitt 15 Minuten. Und umso mehr Schweizer Markenvertretungen und Vertragshändler der jeweiligen Marke mitmachen, umso aussagekräftiger werden die Ergebnisse. Natürlich werden alle Befragungen erneut komplett anonym durchgeführt. Das puls Marktforschungsinstitut und auch der A&W Verlag legen grossen Wert auf Anonymität, denn dadurch kann gewährleistet werden, dass die teilnehmende Markenvertretungen und Vertragspartner frei von der Leber reden können. In diesem Sinne: Ran ans Telefon und mitmachen!

 

Ob Suzuki auch 2021 auf dem Thron bleibt? Und wie zufrieden sind die Markenhändler mit der Unterstützung durch die Importeure in der Corona-Krise? Knapp 40 Fragen werden gestellt, die den Marken- und Vertragshändler die Möglichkeit geben komplett anonym ihre Meinung zu sagen. Weder die Importeure noch der A&W Verlag wissen, welche Händler befragt werden. Und das ist auch gut so! Denn nur so können die Teilnehmer frei sprechen und es kommen Ergebnisse zusammen, die authentisch und repräsentativ sind und auch als Instrument für die Optimierung dienen. Kurzum: Mitmachen lohnt sich also!

 

Wichtig ist anzumerken, dass der Händlerradar niemanden anprangert. Es gibt keine Verlierer bei dieser Umfrage; nur Gewinner. Denn jeder Importeur, der den Händlerradar nutzt, um an seiner Beziehung zu seinem Händlernetzwerk zu arbeiten, ist ein Gewinner. Er gewinnt Vertrauen, Respekt und steigert seine Chancen für eine erfolgreiche Zukunft. Denn mit unzufriedenen Händlern lassen sich schwerlich Erfolge feiern.

 

Aber zurück zu den Ergebnissen des österreichischen Händlerradars 2020. Der Gesamtsieg über alle 25 Marken holt sich Mazda – in der Schweiz ging die Krone des Benchmark-Champion in diesem Jahr an Suzuki. Bei den Premiummarken gewinnt BMW mit 6,85 Punkten – in der Schweiz holt sich Mercedes-Benz den ersten Platz in dieser Gruppe. Bei den grossen Marken hat in Österreich Skoda die Nase vorn, in der Schweiz Renault. Bei den mittelgrossen Marken ist Mazda der unangefochtenen Sieger, hierzulande holte sich Seat in dieser Kategorie die Goldmedaille. Bei den kleinen Marken gewinnt in Österreich Mitsubishi, in der Schweiz holte 2020 Suzuki den Titel.

 

Interessant ist, dass bei den Österreichern die Premiummarken allesamt die unzufriedensten Händler haben, in der Schweiz ist das weniger der Fall. Obwohl die Schweizer BMW-Händler definitiv unzufriedener sind mit ihrem Importeur, als ihre österreichischen Kollegen. Auch die Händler der Grossen Marken sind bei unseren Nachbarn deutlich unzufriedener als hierzulande. Dennoch hat es weder bei den Österreichern noch bei uns keine einzige Marke in den grünen Bereich geschafft. Ob sich das im kommenden Jahr ändern wird? Man darf gespannt sein.

 

Der aktuelle Schweizer Händlerradar 2020 kann für 12.- Fr/Stk unter info@awverlag.ch bestellt werden.



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