12. November 2020

Schweizer Pw-Markt: schwacher Start ins 4. Quartal

Der Schweizer Pw-Markt musste zum Auftakt des 4. Quartals einen weiteren kräftigen Dämpfer hinnehmen. Im abgelaufenen Oktober wurden knapp 20‘800 Pw zugelassen und liessen den Markt im Vergleich zum Vorjahresniveau damit abermals um 20,2 Prozent kräftig einbrechen. Auch die Zulassungen leichter Nutzfahrzeuge bis 3,5t konnten sich der Abwärtsspirale nicht entziehen und gaben mit einem Minus von 11,4 Prozent ebenfalls zweistellig nach (Quelle: Dataforce).

Schweizer Pw-Markt: schwacher Start ins 4. Quartal
Schweizer Pw-Markt: schwacher Start ins 4. Quartal

Schweizer Pw-Markt im Oktober 2020: Mit steigenden Corona-Fallzahlen sowie neuerlichen einschneidenden Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie kehrte in den Schweizer Pw-Marktauch eine wieder wachsende Verunsicherung zurück. Dabei bewegten sich die Pw-Immatrikulationen mit einem Rückgang von 20,2 Prozent einmal mehr deutlich unter denen des Vorjahresniveaus. Auf Marktsegmentebene gingen die Zulassungen im Privatmarkt dabei um 16,0 Prozent zurück. Die gewerblichen Immatrikulationen waren noch stärker betroffen und gaben um 25,3 Prozent nach.
 

 

Die Detailbetrachtung der gewerblichen Kanäle zeigte den Relevanten Flottenmarkt mit 18,2 Prozent im Minus. Stärker rückläufig waren jedoch die kombinierten Eigenzulassungen von Fahrzeughandel/-import (- 29,6 %) und insbesondere Immatrikulationen von Autovermietern, die gar um 44,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat einbrachen.
 

 

Flottenmarkt: Trotz des insgesamt schwachen Marktumfeldes konnte eine Allianz um Renault (+ 51,2 %) auf Rang 6, Dacia (+ 63,8 %) auf Rang 14 und Nissan (+ 87,9 %) auf Rang 19 im Markenranking die Firmenimmatrikulationen steigern. Innerhalb der Top 20 Importeursmarken gelang dies darüber hinaus auch Fiat (+ 28,0 %), Kia (+ 12,2 %) und Hyundai (+ 4,0 %). Auf Modellebene konnte einmal mehr der Skoda Octavia (- 44,5 %) die meisten Zulassungen für sich verzeichnen. Auf den weiteren Plätzen folgten der Renault Megane (+ 98,7 %) sowie der BMW 3er (+ 114,3 %) mit den meisten Flottenimmatrikulationen.
 

 

Ungebrochen war weiterhin der Trend zur Elektrifizierung der Unternehmensflotten. Die Zulassungen entsprechender Fahrzeuge haben sich im Vergleich zum Vorjahresmonat mehr als verdoppelt (+ 131,6 %). Die gefragtesten Modelle waren im abgelaufenen Oktober der Renault Zoe, der VW ID.3 sowie der Hyundai Kona.

 

Leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5t: Der Schweizer Markt für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen gab im abgelaufenen Oktober ebenfalls deutlich nach (- 11,4 %). Trotz dieser Entwicklung gelang es dem Privatmarkt auch den fünften Monat in Folge die Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu steigern (+ 31,1 %). Die gewerblichen Zulassungen hingegen gingen insgesamt um 16,9 Prozent zurück. Dabei waren die Firmenimmatrikulationen im Relevanten Flottenmarkt im ähnlichen Masse betroffen (- 14,6 %). Weitaus grössere Verluste verzeichneten die kombinierten Eigenzulassungen des Fahrzeughandels respektive -imports (- 23,4 %) sowie das Volumen bei den Autovermietern (- 46,9 %).
 

 

Volkswagen gelang es im Oktober nicht nur die meisten Fahrzeuge an Unternehmensflotten auszuliefern, sondern auch die Immatrikulationen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 25,9 Prozent zu steigern. Damit ist Volkswagen die einzige unter den Top 10 Importeursmarken, die im kumulierten Zeitraum von Januar bis Oktober mehr Flottenfahrzeuge als im Vorjahreszeitraum ausliefern konnte. Die meistzugelassenen Flottenmodelle im Oktober waren der VW Caddy (+ 41,3 %), der VW Transporter (+ 13,9 %) sowie der Mercedes Sprinter (- 0,6 %). (rk/pd

 

 

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