24. Mai 2013

Wellness on Wheels

Die neue Mercedes S-Klasse hat mehr mit einem Flugzeug gemeinsam, als man vielleicht denken würde. Wir haben das erste Mal darin Platz genommen.

Wellness on Wheels

Die neue Mercedes S-Klasse wirkt harmonischer und dynamischer als der Vorgänger.

Wellness on Wheels

Text: Florian Tremp

Für die Präsentation der neuen S-Klasse, des meistverkauften Luxusfahrzeugs weltweit, hatte Mercedes keinen geringeren Ort als das Airbus-Werk in Hamburg ausgewählt. Dort, im Auslieferungscenter des A 380, des grössten Passagierflugzeugs der Welt, enthüllte Daimler-Boss Dieter Zetsche das neue Mercedes-Flaggschiff mit den Worten: «Mit der neuen S-Klasse wollen wir Sie überzeugen, dass Fliegen nicht immer schöner ist.»


Eine erste Sitzprobe zeigte, dass er wohl nicht ganz Unrecht haben dürfte. So gibt es im Fond optional einen Executive-Sitz mit knapp 45 Grad Lehnenneigung. Schlafen im Auto bekommt damit eine neue Dimension. Dabei kann man sich sogar noch eine Hot-Stone-Massage gönnen. Bei dieser Weltneuheit kommen 14 separat ansteuerbare Luftkissen mit Wärmefunktion zum Einsatz. «Wellness on Wheels» nennt Mercedes das.


Die optionale Ausstattung namens «First Class Fond» verfügt – ähnlich wie in einem Flugzeug – über zwei ausklappbare Tische in der Mittelkonsole. Dort finden sich zudem Thermo-Getränkehalter, die entweder kühlen oder wärmen.


Für entspanntes Reisen sorgt ferner ein neues, «voraussehendes» Fahrwerk, dass die S-Klasse geradezu über unebene Wegstrecken schweben lässt. Leider ist das Zauberfahrwerk nur für die Achtzylindermodelle erhältlich.
Für Wohlfühlatmosphäre sorgt auch das äusserst luxuriös wirkende Interieur. Es wird geprägt von edlen Materialien und einer grosszügigen Verwendung von Holz.


Die Kommandozentrale wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Im Zentrum stehen zwei hochauflösende Farbdisplays mit einer Bildschirmdiagonale von 30,7 Zentimetern.

Autonomes Fahren im Stau
Die S-Klasse kann Fussgänger erkennen und bis zu 50 km/h bei drohender Kollision selbstständig bremsen. Bei drohender Heckkollision kann sie den Folgeverkehr durch schnelles Warnblinken warnen. Der aktive Spurhalteassistent wiederum kann jetzt Gegenverkehr erkennen und verhindern, dass die Spur unbeabsichtigt verlassen wird.


Highlight ist die Ergänzung des Abstandtempomats um einen Lenkassistenten und einen Stop/Go-Pilot. «Seit Langem ist der Autopilot beim Fliegen Standard», erklärt Daimler-Chef Zetsche und verrät: «Mit der neuen S-Klasse weist Mercedes-Benz nun den Weg in Richtung Autopilot beim Fahren.» Denn die neue S-Klasse kann teilautonom im Stau fahren, wobei sie bei Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h automatisch dem Vordermann folgt.

Sparsame Motoren
Fortschritt versprechen auch die neuen Motoren, deren Verbrauch um bis zu 20 % gesenkt wurde. Am wenigsten Treibstoff konsumiert der S 300 BlueTec Hybrid (204 PS) mit 4,4 Litern Diesel auf 100 Kilometer. Der Benzinhybrid mit 306 PS kommt auf 6,3 Liter auf 100 Kilometer. Der herkömmliche Dreiliter-Dieselmotor mit 258 PS gönnt sich 5,5 Liter im Mix, während das Topmodell, der S 500 mit 455 PS auf einen Durchschnittskonsum von 8,6 Litern kommt. Schon bald folgt zudem ein S 500 Plug-in-Hybrid. Die Verbrauchsangabe soll dann nur noch eine Drei vor dem Komma stehen haben.


Die Preise für die neue S-Klasse beginnen bei 105‘500 Franken für den S 350 BlueTEC mit kurzem Radstand.

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