27. November 2018

Schon gefahren: Seat Tarraco

Aller guten Dinge sind drei: Nach Ateca und Arona folgt mit dem Tarraco Seats grosser SUV-Wurf. Dieser soll mit dem VW Tiguan Allspace sowie dem Skoda Kodiaq die SUV-Grossoffensive des VW-Konzerns weiter befeuern. Wir sind den SUV-Neuling bereits gefahren.

Schon gefahren: Seat Tarraco
Schon gefahren: Seat TarracoSchon gefahren: Seat TarracoSchon gefahren: Seat TarracoSchon gefahren: Seat Tarraco

Text: Rafael Künzle

 

Seats SUV-Offensive geht in die nächste Runde: Nach dem Kompaktmodell Ateca und dem kleinen Arona folgt Anfang Februar mit dem Tarraco das spanische SUV-Flaggschiff. Die technische Basis liefert der Tiguan Allspace und dessen MQB-A Plattform. Mit einer Länge von 4,73 Metern überragt der Tarraco aber gleich beide Konzern-Geschwister (VW Tiguan Allspace und Skoda Kodiaq). Gross angelegt war übrigens auch die Taufe: Rund 140'000 Seat-Fans wählten den Namen aus den vier Finalisten Alboran, Aranda, Avilla oder eben Tarraco. Es ist bereits das 36.Mal, dass ein Seat-Modell nach einer spanischen Ortschaft benannt wird. Neu ist hingegen, dass Seat einen rein katalanischen Namen zuliess, steht Tarraco doch für die katalanische Bezeichnung für das heutige Tarragona.
 

 

Betreffend Optik macht der Tarraco der spanischen Küstenstadt alle Ehre und zeigt, wohin die Design-Reise künftig geht: Die neue Front erhielt einen vertikaleren, sechseckigen Kühlergrill, der von einem breiten Chromrand umschlossen wird. Neu ist auch das Design des Tagfahrlichts. Für die Erleuchtung sorgen ausschliesslich LED’s, wobei eine rote Blende die Rückleuchten verbindet. Auf ein durchgängiges LED-Leuchtband wie bei Audi verzichtet Seat hingegen.
 

 

Ein neuer Look wartet auch im Innenraum. «Premium-Imitate» wie die edle Holzoptik sollen Seat noch näher an die Oberklasse rücken lassen. Zudem gibt’s das volldigitale 10,2-Zoll-Kombiinstrument serienmässig. Im Zentrum thront ein freistehender 8-Zoll-Touchscreen, der erstmals mittels Gesten oder Amazons Sprachassistenz Alexa bedient werden kann. Zur Serie gehören auch Helfer wie der Spurhalteassistent und der Front Assist mit City-Notbremsfunktion inklusive Radfahrer- und Fussgängererkennung. Totwinkelwarner, Verkehrszeichenerkennung, Stauassistent und der abstandsbasierte Tempomat (ACC) gibt’s optional.
 

 

Wie seine Konzernbrüder rollt der Seat Tarraco als Fünf- oder Siebensitzer an und bietet bei fünffacher Bestuhlung Platz für 760 bis 1920 Liter Gepäck. Sind alle sieben Sitze belegt, wird’s sowohl in der dritten Reihe (für Kinder ausgelegt) wie auch im Kofferraum eng, wo lediglich 230 Liter verbleiben.
 

 

Für den Antrieb sorgen zwei Benziner (1.5 TSI und 2.0 TSI) sowie zwei Diesel (2.0 TDI) mit jeweils 150 oder 190 PS. In der Schweiz dürften in erster Linie die stärkeren Aggregate gefragt sein, welche serienmässig mit Allrad und DSG anrollen. Punkten konnte auf unserer ersten Fahrt durch Barcelona insbesondere der sportliche 2.0 TSI, während die lange Getriebeübersetzung des 2.0 TDI sparsame Vielfahrer ansprechen dürfte.
 

 

2020 soll zudem ein Plug-in-Hybrid folgen, dessen Leistungsdaten Seat mit 210 PS sowie einer elektrischen Reichweite von rund 50 Kilometern angibt. Die genauen Preise für den Seat Tarraco werden folgen.

 

www.seat.ch



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