06. August 2018

Kein Sommerloch am Auto-Markt der Schweiz

Im Juli sind 25'483 neue Personenwagen in Verkehr gesetzt worden, 598 oder 2,4 Prozent mehr als von einem Jahr. Seit Jahresbeginn kamen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 183'393 neue Autos auf die Strasse. Zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr waren es lediglich 410 oder 0,2 Prozent mehr, womit der Auto-Markt sein hohes Vorjahresniveau halten kann.

Kein Sommerloch am Auto-Markt der Schweiz
Kein Sommerloch am Auto-Markt der Schweiz

Von den 25'483 im Juli erstmals zugelassenen Autos verfügten 1'532 oder sechs Prozent nicht oder nicht nur über einen Verbrennungsmotor. Damit lag die Zahl der Personenwagen mit alternativem Antrieb um 28,1 Prozent höher als vor einem Jahr. Besonders Hybrid-Systeme mit der Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor können von diesem Trend profitieren. Lag deren Marktanteil im Juli 2017 noch bei 3,3 Prozent, betrug er im vergangenen Monat bereits 4,7 Prozent. Hierbei sind sämtliche Hybridvarianten einbezogen: Vom Mild-, über den Voll- bis zum Plug-in-Hybrid, sowohl in Kombinationen mit Benzin-, als auch mit Diesel-Motor.

 

«Die zunehmende Elektrifizierung der Antriebsstränge macht sich nun deutlich bemerkbar», kommentiert auto-schweiz-Mediensprecher Christoph Wolnik die Entwicklung bei den alternativen Antrieben. Er erklärt sich den Anstieg folgendermassen: «Die Zahl der Modelle mit Verbrennungs- und Elektromotor steigt ständig, zudem kommen immer mehr Motorisierungen als Mild-Hybrid auf den Markt. Hier wird ein elektrischer Startergenerator verbaut, der das Anfahren oder Segeln ohne Einsatz des Verbrenners ermöglicht. Der Verbrauch sinkt spürbar und der Fahrer merkt kaum etwas davon.» Diese Technik werde verstärkt in neuen Diesel-Motoren verbaut, weshalb sich die Zahl der Diesel-Hybride im Juli mehr als verfünffacht habe, wenn auch auf niedrigem Niveau, so Wolnik weiter.

 

Die Marktaussichten für das Gesamtjahr bleiben positiv. Eine Wiederholung des Vorjahresergebnisses von 314'000 neuen Personenwagen ist und bleibt das Ziel, trotz der Umstellung auf die neue Abgasnorm Euro 6c zum 1. September. Mit diesem Wechsel hält der neue, realistischere Testzyklus WLTP Einzug bei allen neuen Personenwagen, die in die Schweiz oder nach Liechtenstein importiert werden. Christoph Wolnik erläutert: «Entgegen der EU-Regelung gilt für die Schweiz nicht die erstmalige Immatrikulation als Stichtag für die Umstellung, sondern das Importdatum. Das heisst, dass Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6b auch nach dem 1. September noch eingelöst, aber nicht mehr importiert werden dürfen». Der wirklich grosse Einschnitt komme erst ein Jahr später, wenn mit der Norm Euro 6d-TEMP Abgastests auf der Strasse - sogenannte «Real Driving Emissions», kurz RDE - zusätzlich zum Prüfstandtest nach WLTP für alle Modelle zur Pflicht würden, so Wolnik weiter. Für neue Typengenehmigungen gilt Euro 6d-TEMP bereits seit dem 1. September 2017. (pd/ir)

 

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