27. Juni 2018

Fachkräfteinitiative in die ordentliche Politik überführen

Der Bundesrat hat am 27. Juni 2018 beschlossen, die Fachkräfteinitiative in die ordentliche Politik zu überführen.

Fachkräfteinitiative in die ordentliche Politik überführen

Die Fachkräfteinitiative (FKI) wurde 2011 lanciert, um die Bekämpfung des Fachkräftemangels als politische Aufgabe zu etablieren und Impulse zur Reduktion der Abhängigkeit von ausländischen Fachkräften zu liefern. Die Etablierung als politische Aufgabe und der angestrebte Impuls wurden erreicht. Der Handlungsbedarf zur Aktivierung inländischer Arbeitskräftepotenziale bleibt jedoch weiterhin bestehen. Entsprechend wird die Fachkräfteinitiative Anfang 2019 in die ordentliche Politik des Bundes überführt. Für die Massnahmen, die weitergeführt werden – zum Beispiel die Konsolidierung und der Ausbau von Lehre und Forschung der Humanmedizin – bleiben die jeweils zuständigen Departemente und Verwaltungseinheiten in der Verantwortung. Das SECO nimmt eine reduzierte Koordinationsaufgabe wahr und gewährleistet weiterhin die Sensibilisierung und Bereitstellung von Entscheidungsgrundlagen zur Fachkräftethematik.

 

Die FKI wurde seit 2011 schrittweise ausgebaut. Im Frühling 2018 lag die Zahl der Massnahmen bei 44. Die Federführung und Umsetzung der einzelnen Massnahmen war insgesamt auf fünf Departemente (WBF, EDI, EFD, EJPD, VBS) verteilt. Dieser Auf- und Ausbau führte zu positiven Ergebnissen: So zeigt der zweite Monitoring-Bericht zur FKI, dass die Arbeitsmarktbeteiligung von 2010 bis 2017 jährlich um durchschnittlich 18'900 vollzeitäquivalente Erwerbspersonen anstieg. Über die gesamte Zeitspanne entspricht dies einer Zunahme von 132'200 Vollzeitstellen. 

 

Was die einzelnen FKI-Massnahmen betrifft, konnten im Rahmen der Nach- und Höherqualifizierung zur Linderung des Fachkräftemangels Erfolge ausgewiesen werden. Auch hat der Bundesrat die Bedeutung des Abbaus finanzieller Fehlanreize zur Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen als Teil der FKI in den Berichten über höhere Steuerabzüge für Kinderdrittbetreuungskosten und bei der Suche nach einer Lösung zur Beseitigung der Heiratsstrafe anerkannt. Diese Massnahmen werden allerdings frühestens in einigen Jahren einen Beitrag zur FKI leisten können.  (adm/eka)

 

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