19. Juni 2018

Der Verkehrsfluss muss sichergestellt werden

Die 73. Mitgliederversammlung von strasseschweiz – Verband des Strassenverkehrs FRS stand insbesondere im Zeichen der 2017 eingeführten neuen Verbandsstruktur.

Der Verkehrsfluss muss sichergestellt werden

Peter Götschi (links) hat das Präsidialmandat an Urs Wernli übergeben.

Dank seiner neuen Organisation ist der schweizerische Dachverband des privaten Strassenverkehrs, strasseschweiz (FRS), mehr denn je auf die Zukunft ausgerichtet und bereit, die zahlreichen Herausforderungen, die sich aus der Notwendigkeit eines flüssigen Verkehrs und der Entwicklung der Mobilität ergeben, anzugehen.

 

In seiner Eröffnungsrede erklärte Peter Goetschi, Präsident strasseschweiz, vor den Vertretern der Strassenverbände, der Automobilwirtschaft und des Strassentransportgewerbes, dass 2017 eine Art Übergangsjahr für strasseschweiz gewesen ist. Die klare Annahme des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) durch Volk und Stände war Zeitpunkt und Gelegenheit, die eigene Ausrichtung zu überprüfen. Es geht nicht nur darum, die Umsetzung des NAF zu beschleunigen und die Engpässe zu beseitigen, sondern der Verband muss sich auch mit der zukünftigen Entwicklung der Mobilität im Allgemeinen auseinandersetzen. Peter Goetschi erinnerte daran, dass "strasseschweiz im Jahre 2017 eine strategische und organisatorische Neuausrichtung vorgenommen hat, um die Interessen der Mitglieder und der Strassenbenützer im Allgemeinen auch in der sich abzeichnenden neuen Mobilitätswelt optimal vertreten zu können."

 

Zu den wichtigsten Herausforderungen, welche strasseschweiz beschäftigen werden, gehören unter anderem der NAF und das Strategische Entwicklungsprogramm (STEP) für die Nationalstrassen, die Revision des CO2-Gesetzes, das Mobility Pricing, die neuen elektronischen Technologien sowie die Datenpolitik auf dem Gebiet der Mobilität.

 

Peter Goetschi stellte fest, dass es letztes Jahr wiederum mehr Staus auf den Strassen gab: "Wir sind nunmehr bei rund 26’000 Staustunden pro Jahr angekommen, wovon 90% auf ungenügende Kapazitäten zurückzuführen sind. Der Handlungsbedarf ist offensichtlich und dringend." Er präzisierte auch eines der wichtigsten Ziele von strasseschweiz: "Der Verkehrsfluss muss sichergestellt werden. Es kann nicht sein, dass wir endlich die Engpässe auf den Nationalstrassen beseitigen können und dann Blumentöpfe und andere Schikanen an die Ausfahrten stellen!"

 

Am Ende seines Präsidialmandats angekommen freute sich Peter Goetschi, die Geschicke des Verbandes in neue Hände zu übergeben. Urs Wernli, Zentralpräsident AGVS, wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig zum Präsidenten für die Dauer eines Jahres gewählt. Er dankte seinem Vorgänger dafür, dass er den Verband mit Erfolg durch die Reorganisation geführt hat. Ein herzliches Dankeschön ging auch an Hans Koller, früherer Generalsekretär und Geschäftsführer von strasseschweiz seit 1994. Nach über 33 Jahren Tätigkeit für strasseschweiz hat er sich entschlossen, Ende 2017 in den vorzeitigen und verdienten Ruhestand zu treten. Sein Nachfolger Olivier Fantino ist seit dem 1. Juni 2018 im Amt.

 

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung hielt Dr. iur. Cornelia Stengel, Rechtsanwältin und Partnerin bei Kellerhals Carrard in Zürich, ein Referat über das neue Europäische Datenschutzreglement (EDSR).  (pd/eka)

 

www.strasseschweiz.ch

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