04. Juni 2018

Auto-Markt konstant auf solidem Niveau

Trotz weniger Arbeitstagen hat der Auto-Markt im Mai fast das Niveau des Vorjahresmonats erreicht. In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein wurden im zurückliegenden Monat 27'826 neue Personenwagen immatrikuliert, 585 oder 2,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Auto-Markt konstant auf solidem Niveau

Dabei fielen Pfingsten und Fronleichnam dieses Jahr in den Wonnemonat, wodurch weniger Arbeitstage zur Verfügung standen als im Mai 2017. Auch beim kumulierten Ergebnis nach fünf Monaten besteht lediglich ein geringer Rückstand auf das Vorjahresergebnis. Ungebrochen ist das Wachstum bei den alternativen Antrieben.

 

Von Januar bis Mai sind 126'434 Neuwagen auf die Strassen gekommen. Im Vorjahr waren es zum selben Zeitpunkt gerade einmal 561 oder 0,4 Prozent mehr. Alleine im Mai wurden pro Arbeitstag durchschnittlich 1'325 Autos immatrikuliert, was die Geringfügigkeit des zwischenzeitlichen Rückgangs nach fünf Monaten verdeutlicht. Dabei verfügten 61'465 Personenwagen über Allradantrieb, was einer 4x4-Quote von 48,6 Prozent entspricht. Diese liegt noch einmal 2,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert und damit auf Rekordniveau. Die 50-Prozent-Marke scheint für das Gesamtjahr nach wie vor in Reichweite zu sein.

 

Auch der Marktanteil der alternativen Antriebe wächst weiter. Im Mai wurden 11,1 Prozent mehr Fahrzeuge mit Elektro-, Hybrid-, Gas- und Wasserstoffantrieb eingelöst als vor einem Jahr, der Marktanteil liegt bei 5,4 Prozent. Kumuliert nach fünf Monaten beträgt dieser sogar 6,2 Prozent nach 4,8 Prozent Ende Mai 2017. Für die kommenden Jahre erwartet auto-schweiz hier weiteres Wachstum. Spätestens 2020 soll die zweistellige Prozentmarke nach oben durchbrochen werden, was nicht zuletzt das «10/20»-Ziel von auto-schweiz verdeutlicht. Damit sollen 10 Prozent des Neuwagenmarktes allein mit Elektroautos und Plug-in-Hybriden abgedeckt werden. Sämtliche Alternativ-Antriebe könnten dann zusammen bei rund 14 Prozent Marktanteil liegen.

 

Bestätigt wird dieses Ziel durch die neuesten Ergebnisse des «Mobilitätsmonitor 2018». Die Studie gibt die Meinungen der Schweizer Bevölkerung zur motorisierten Individualmobilität wieder und wird von auto-schweiz regelmässig in Zusammenarbeit mit dem renommierten Forschungsinstitut gfs.bern durchgeführt. «Die Einstellung gegenüber alternativen Antrieben war noch nie so positiv wie jetzt», fasst auto-schweiz-Mediensprecher Christoph Wolnik ein Ergebnis des «Mobilitätsmonitors» zusammen. «Mit 72 Prozent können sich fast drei von vier der Befragten vorstellen, ein Auto mit einem alternativen Antriebssystem zu kaufen. Das zeigt, dass sich die Schweizer Autofahrerinnen und -fahrer verstärkt mit diesem Thema auseinandersetzen.» Es sei davon auszugehen, dass sowohl das Modellangebot als auch die Nachfrage bei Alternativ-Antrieben in den kommenden Jahren gemeinsam steigen werden, so Wolnik weiter. (pd/ir)

 

www.auto.swiss

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