28. Mai 2018

Frühling fördert Autokäufe, Diesel hemmt sie

Schönes Frühlingswetter führt automatisch zu höheren Verkaufszahlen bei Autos – was statistisch nur schwer bewiesen werden kann, lässt sich durch eine intensive Marktbeobachtung bestätigen.

Frühling fördert Autokäufe, Diesel hemmt sie

Der Frühling weckt "automobile" Gefühle.

Frühling fördert Autokäufe, Diesel hemmt sieFrühling fördert Autokäufe, Diesel hemmt sieFrühling fördert Autokäufe, Diesel hemmt sie

Schönes Frühlingswetter und die Zahl verkaufter Autos, ob Neuwagen oder Occasion, hängen direkt zusammen: «Diese Korrelation ist aufgrund unserer langjährigen Marktbeobachtung auf jeden Fall gegeben», bestätigt René Mitteregger, Datenspezialist von auto-i-dat ag. Diesen «Frühlingseffekt» statistisch nachzuweisen sei jedoch deshalb unmöglich, weil gerade bei Neuwagen fast immer eine Verzögerung zwischen Kauf und Zulassung stattfinde. Entkräften kann Mitteregger hingegen den Mythos, dass Cabriolets ausschliesslich im Frühling ver- respektive gekauft werden: «Heute sind die Dächer der Cabriolets qualitativ so gut, dass das Fahrzeug das ganze Jahr über gefahren werden kann», sagt er. Damit verteile sich auch der Kauf von Cabriolets zunehmend über das ganze Jahr.

 

 

Cabriolets sind aber nicht die Sorgenkinder der Schweizer Autohändler – es sind vielmehr die Dieselfahrzeuge, wo sowohl Neuwagen als auch Occasionen in den letzten Monaten unter Druck kamen. Im Februar dieses Jahres hat die auto-i-dat ag den tiefsten Diesel-Anteil der verkauften Neuwagen seit 2015 registriert (31,4 Prozent). Und auch die Restwertentwicklung liegt aktuell tiefer als beim Ausbruch der Diesel-Thematik im September 2015. Mitteregger rät aber dringend zu Ruhe und Besonnenheit: «Der Diesel ist längst nicht so schlecht wie sein aktueller Ruf». Er weist darauf hin, dass die Hersteller an noch saubereren und effizienteren Dieselfahrzeugen arbeiten und die von den Regierungen festgelegten CO2-Grenzwerte ohne hohen Dieselanteil auf keinen Fall erreicht werden.

 

 

Den Frühling definitiv noch nicht spüren die Hersteller von Elektrofahrzeugen. «Von einem Boom kann nicht die Rede sein», kommentiert Mitteregger die aktuelle Marktentwicklung. Natürlich seien 2017 mehr Elektrofahrzeuge verkauft worden als im Jahr zuvor – «aber das liegt auch einfach daran, dass generell mehr Elektrofahrzeuge verfügbar sind.» Mit einem aktuellen Marktanteil von 1,48 Prozent bei den Neufahrzeugen handle es sich nach wie vor um Nischenprodukte, so Mitteregger, der darauf hinweist, dass viele Grundvoraussetzungen für den von vielen Seiten erwarteten Boom noch nicht gegeben seien, namentlich auf Seiten der Schweizer Stromproduzenten und des Stromnetzes sowie bei der künftigen Entsorgung der Batterien.  (pd/eka)

 

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