05. Februar 2018

Hackerangriffen auf Autos zuvorkommen

LG Electronics (LG) und Honeywell haben ein Memorandum of Understanding zur gemeinsamen Entwicklung einer besonderen Software- und Infrastrukturlösung für die Automobilindustrie unterzeichnet. Die Lösung soll potenziellen Bedrohungen begegnen, die mit der stetig anwachsenden Verwendung von Konnektivitätstechnologien in Fahrzeugen verbundenen sind.

Hackerangriffen auf Autos zuvorkommen

Die Zusammenarbeit zwischen LG und Honeywell konzentriert sich darauf, Autoherstellern eine Cybersecurity-Lösung der nächsten Generation für die Kommunikation der Systeme im Fahrzeug sowie für die zunehmende externe Kommunikation über Mobilfunk- und Satellitenverbindungen bereitzustellen.

 

 

Beide Unternehmen zielen auf die bisher noch nicht befriedigte Nachfrage der Automobilindustrie nach Abdeckung der gesamten Cybersecurity-Kette - vom individuellen Gateway-Schutz bis hin zur Gefahrenerkennung für ganze Flotten. Die zu entwickelnde Lösung wird die „Intrusion, Detection and Protection Software“ (IDPS)-Technologie von LG zur Absicherung der Fahrzeug-Hardware vor externen Angriffen mit den IDPS-Lösungen von Honeywell kombinieren, die sich auf die Sicherung der internen Fahrzeugkommunikation und der Kontrollnetzwerke sowie auf die Sicherheitsüberwachungs- und Analysefunktionen für Sicherheitszentralen richten.

 

 

Die gemeinsame Lösung trägt zur Gewährleistung der Fahrzeugsicherheit bei, indem sie Softwarebefehle und -daten identifiziert und validiert, die im modernen Fahrzeugbetrieb von mehr als 100 Millionen Codezeilen generiert werden. Die elektrischen Gateways und Sicherheitsmodule von LG, die Telematik-Steuerungseinheit (Telematics Control Unit - TCU) und die elektronische Steuereinheit (Electronic Control Unit - ECU) können ein wirksames Instrumentarium zur Erkennung und Meldung von Anomalien sein, die einem mechanischen Ausfall oder einem absichtlichen Hack des Fahrzeugs vorausgehen. Auch die Honeywell Software erkennt Anomalien und schützt den Netzwerkverkehr innerhalb des Fahrzeugs durch eine Verbindung mit globalen Sicherheitszentralen, die Daten entweder in Echtzeit oder über einen geplanten Download übertragen. Diese Sicherheitszentren überwachen grosse Flotten, um Analysen zu liefern, die mit einem Verständnis der zugrunde liegenden Probleme gekoppelt sind, um Automobilherstellern effektive Abhilfemöglichkeiten zu bieten.   (pd/eka)

 

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