25. Januar 2018

Der 88. Internationale Automobil-Salon Genf mischt die Karten neu

Die 180 Aussteller des 88. Internationalen Automobil-Salons arbeiten intensiv an ihren Messekonzepten und den insgesamt 70 angekündigten Pressekonferenzen. Die Geneva Motor Show bereitet sich auf den Empfang der Medien und des breiten Publikums vor. Mehrere Marken haben dabei ihren angestammten Platz gewechselt.

Der 88. Internationale Automobil-Salon Genf mischt die Karten neu

Der 88. Automobilsalon zählt wie gewohnt rund 180 Aussteller in den sechs «Autohallen» und der speziell den Zulieferern und Vertretern der nationalen Branche reservierten Halle. In diesem Jahr wird die Bruttoausstellungsfläche von Palexpo mit 106’000 Quadratmetern wieder voll besetzt sein, und dies obwohl die Marken Opel, Infiniti, DS und Chevrolet/Cadillac fehlen.

 

«Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Hersteller heute zweimal nachdenken, bevor sie an einer Messe teilnehmen, auch an einer international anerkannten wie der unseren in Genf», erklärt André Hefti, Generaldirektor des Automobilsalons Genf. «Ihre Teilnahme ist mit erheblichen Kosten verbunden und hängt daher von der Präsentation einer Neuheit ab. Jedes Jahr begrüssen wir rund 10’000 Medienvertreter aus aller Welt. Eine Pressekonferenz in Genf bleibt eines der effektivsten Kommunikationsmittel.» Die 70 angekündigten Pressekonferenzen zeugen davon.

 

Diese Verhaltensänderung erfordert eine grössere Flexibilität der Veranstaltungsorganisatoren; die frei gewordenen Flächen sind nicht unbesetzt geblieben, sondern haben vielmehr eine Umplatzierung gewisser Marken nach sich gezogen und damit einen besseren Besucherkomfort durch flüssigere Besucherströme ermöglicht. So nutzte Aston Martin die Gelegenheit, durch die Übernahme der Ausstellungsfläche von Opel zu expandieren. Jaguar und Land Rover profitierten ebenfalls von einer grösseren Fläche, die traditionell Citroën zugeschrieben war. Dieser Hersteller trat schliesslich Peugeot auf der anderen Seite der Halle bei. Damit sind die Marken der PSA-Gruppe vereint.

 

Eine ganze Reihe kleiner und manchmal sehr exklusiver Modellbauer sowie hochrangiger Tuner sind erstmals in Genf zu sehen. Unter den neuen Ausstellern in den «Autohallen» sind Applus Idiada, Arden, Caresoft, Corbellati, E-Moke, Engler, Fomm, GFG Style, Hennessey, Icona, Luxaria Technology, Lvchi Auto, Pal-V, Polestar, Quadro Vehicles und W Motors zu finden.

 

Das den energieeffizienten Modellen zugetane Publikum darf sich freuen; Das Bundesamt für Energie behält seinen Status als Presenting Partner der Veranstaltung mit seiner Kampagne «co2tieferlegen» bei. Das BFE fördert Fahrzeuge, die nicht mehr als 95 g CO2/km ausstossen. Die App «Salon Car Collector» bleibt das ideale Hilfsmittel, um diese Modelle auf den Ausstellerständen zu finden. Das Bundesamt für Energie hat zudem das Spektrum der Fahrzeuge erweitert. Auf dem Energielabel musste bisher ein A aufgeführt sein, heute gehört auch die Energieklasse B dazu. Schliesslich präsentiert TAG Heuer in Halle 3 den Fans der Renn- und Luxus-Uhrmacherkunst erneut eine Sonderschau, die schöner Mechanik huldigt. (pd/ir)

 

www.gims.swiss



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