08. September 2017

Alternativantriebe in Europa auf Vormarsch

Fahrzeuge ohne klassischen Verbrennungsmotor bleiben in Europa zwar die Ausnahme, doch die Nische wächst. Gemäss «KFZ-Betrieb» stieg die Zahl der neu zugelassen PW mit den so genannten alternativen Antrieben im ersten Halbjahr 2017 in den Ländern der EU und der EFTA um 36,2 Prozent.

Alternativantriebe in Europa auf Vormarsch

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Wie der Herstellerverband ACEA mitteilte, sind insgesamt 463’567 dieser PW neu auf die Strassen gekommen. Zwischen Januar und Ende Juni summierten sich die gesamten PW-Verkäufe in Europa auf 8,46 Millionen Neuwagen. Das war ein Plus von 4,6 Prozent. Die alternativen Antriebe stellen damit 5,4 Prozent aller europäischen Neuzulassungen. Das ist sogar etwas mehr als in der Schweiz, wo der Marktanteil dieser Fahrzeuge im ersten Halbjahr 4,9 Prozent betrug.

 

Gemäss KFZ-Betrieb ist der Absatz von Hybridfahrzeugen am stärksten gestiegen, sie machen fast die Hälfte der alternativen Zulassungen in den Ländern der EU und der EFTA aus (49,3 %). Im ersten Halbjahr wurden 228’881 Fahrzeuge ohne Steckdosenanschluss neu zugelassen, das waren 58,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Weniger deutlich war die Entwicklung bei den Plug-in-Hybriden. In diesem Segment stiegen die Zulassungszahlen um 29,0 Prozent auf 60’346 Einheiten.

 

Damit liegen die Verkäufe der rein elektrischen Fahrzeuge (BEV) nun vor den Plug-in-Hybriden. Von den E-Fahrzeugen ohne Zusatzmotor verkauften sich im ersten Halbjahr europaweit 63’519 Einheiten. Das waren 42,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anteil der BEV am gesamten Zulassungsaufkommen liegt mit 0,75 Prozent allerdings immer noch im kaum wahrnehmbaren Bereich – von der grundlegenden Elektrifizierung des Antriebs ist die Branche also noch weit entfernt. (pd/mb)

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