24. August 2017

VW T-Roc Weltpremiere: Der Golf-SUV rockt!

Mit dem VW T-Roc legt Volkswagen einen Kompakt-SUV im Golf-Format auf. Dabei ist der jüngste Spross der VW SUV-Offensive weit mehr als eine hochbeinige Ausgabe des Wolfsburger Bestsellers, wie die Weltpremiere in Como zeigte.

VW T-Roc Weltpremiere: Der Golf-SUV rockt!

Text: Rafael Künzle
 

 

Sie ist für Grosses bestimmt, die Villa Erba am Comer See. So verbrachte der italienische Filmregisseur Visconti im Prunkbau die Sommer seiner Kindheit, Gwen Stefani nutzte die im 19.Jahrhundert erbaute Villa als Kulisse für Ihren Song «Cool» und George Cloony plante darin seinen Coup im Blockbuster «Oceans 12». Kaum verwunderlich, dass auch Volkswagen dieselbe Stätte für die Weltpremiere des T-Roc wählte, schliesslich soll auch der Golf-SUV ein grosser Coup werden.

 

 

Zumindest optisch fährt der 4,23 Meter lange T-Roc (-3 cm im Vergleich zum Golf) seinem Konzernbruder Audi Q2 gehörig um die Ohren. Es sei eines der ersten VW-Modelle, bei dem die Designer freie Hand hatten, ohne dass eine graue Eminenz auf die Stallorder pochte, wie man bei Volkswagen hinter hervorgehaltener Hand munkelte. Um junge und junggebliebene Fahrer statt grauer Eminenzen hinters Lenkrad zu locken, fährt der T-Roc auf Wunsch zudem mit einer poppigen Bicolor-Lackierung vor – ebenfalls ein Novum im der VW PW-Historie.
 

 

Im Innenraum bietet der T-Roc (das T steht in Anlehnung an die SUV-Geschwister Tiguan und Tuareg, während «Roc» aus dem englischen «Rock» für Fels abgeleitet wird) praktisch jeglichen Komfort aus der Konzernpalette. So stammen Elektronik, Infotainment und Assistenzsysteme aus dem kürzlich gelifteten Golf 7. Einzig auf das Infotainmentsystem «Discover Pro» inkl. 9.2 Zoll Display und Gestensteuerung, muss man verzichten. An dessen Stelle wird springt «Discover Media» mit 8,0-Zoll-Display als Topausführung in die Bresche.
 

 

Ansonsten sind dem T-Roc kaum Grenzen gesetzt. Bis zu 14 Assistenten sorgen für die Sicherheit, wobei Multikollisionsbremse, Spurhalteassistent und Frontassist zur Serienausstattung gehören. Dasselbe gilt auch für die Konnektivität, wo neben Mirrorlink, Apps oder einer induktiven Ladefunktion für das Smartphone verschiedene Optionen geordert werden können, welche einen Notruf-Service, eine automatische Unfallmeldung oder Wetter- und Verkehrsinfos beinhalten. Die über 100 Parameter der Komfort, Assistenz- und Infotainmentsysteme können dabei erstmals mittels persönlichem Schlüssel für den jeweiligen Fahrer personalisiert werden.

 

 

Unter der Haube werkeln drei Benziner mit einem Leistungsspektrum von 115, 150 und 190 PS, sowie drei Diesel mit denselben PS-Leistungen. Die Gänge werden je nach Motorisierung mittels 7-Gang-DSG oder per 6-Gang-Handschaltung gewechselt, während beim Antrieb zwischen Front und Allrad gewählt werden kann.
 

 

Der VW T-Roc bringt alle Voraussetzungen mit, um ein echter Bestseller zu werden. Sowohl Optik, Technik als auch das Platzangebot für die bis zu fünf Insassen oder 445 bis 1290 Liter Gepäck, überzeugen. Einzig die Materialien im Innenraum hätten etwas hochwertiger sein dürfen. Ansonsten gibt es aber kaum Grund zum Mosern. Das gilt auch für die Preise, welche für den ab Oktober erhältlichen T-Roc bei 20’000 Euro (in Deutschland) beginnen. Die hiesigen Preise folgen.

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