20. Dezember 2012

2. Gotthardröhre mit erheblichem Zusatznutzen

strasseschweiz begrüsst die Pläne des Bundesrats zum Bau einer zweiten Gotthardröhre. Diese bringt der Schweizer Bevölkerung und Wirtschaft insbesondere mit Blick auf die Verkehrs- und Versorgungssicherheit einen erheblichen Zusatznutzen.

2. Gotthardröhre mit erheblichem Zusatznutzen

Die Realisierung eines zweiten Gotthard-Strassentunnels (GST) ist laut strasseschweiz vor allem aus Gründen der Verkehrssicherheit notwendig: Denn gemessen an den Verkehrsleistungen weist der doppelspurige, nicht richtungsgetrennte GST heute das grösste Unfallrisiko bzw. Gefahrenpotenzial aller Schweizer Nationalstrassentunnels auf. Nachdem die eidgenössischen Räte im zu Ende gehenden Jahr das Massnahmenpaket Via sicura verabschiedet haben, stellt die vorgesehene richtungsgetrennte Verkehrsführung am Gotthard einen weiteren Quantensprung in Sachen Sicherheit dar.


Nebst der Verkehrs- kann die Versorgungssicherheit mit der Erstellung eines zweiten GST markant erhöht werden. Diese Überlegungen gelten sowohl für anstehende Unterhaltsarbeiten als auch für unvorhergesehene Ereignisse wie z.B. Unfälle. Mit anderen Worten: Die Gotthard-Route (Schiene und Strasse) wird mit einem zweiten GST die dringend benötigte Redundanz erhalten. Um die Vorgaben des Alpenschutzartikels in der Bundesverfassung nicht zu verletzen und um sicherzustellen, dass auch nach dem Bau des zweiten GST die Transitstrassen-Kapazität nicht erhöht wird, will der Bundesrat die Beschränkung auf jeweils eine Fahrspur gesetzlich verankern. (pd/ml)

 

www.strasseschweiz.ch

 

 

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