22. November 2016

Der X-Trail hat zugelegt und kommt jetzt auch als 2.0-L-Diesel mit 177 PS

Nissan ergänzt das Motorenprogramm für den X-Trail um einen 2.0-L-Diesel, der 177 PS leistet. Den X-Trail 2.0 dCi gibt's als Fronttriebler mit Xtronic Automatik und als Allradler mit 6-Gang-Handschaltung und - ganz neu beim X-Trail - ebenfalls mit Automatik. Markteinführung in der Schweiz ist im Februar 2017. Wir sind den 2.0 dCi on- und off-road gefahren. Fazit: Er kann's überall.

Der X-Trail hat zugelegt und kommt jetzt auch als 2.0-L-Diesel mit 177 PS

Nissan erwartet für den X-Trail mit 2.0-L-dCi die meisten Bestellungen mit Allrad und Xtronic-Automatik.

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Der neue Zweiliter-Diesel ist ein eindeutiger Kundenwunsch, der sich aufgrund von Befragungen herauskristallisiert hat. Und dass der Allradantrieb im Nissan erstmals auch mit der Xtronic-Automatik kombiniert wird, ist dem Schweizer Kaufverhalten geschuldet: «75 Prozent aller Crossover SUV in der Schweiz werden mit 4x4 und Automatik bestellt», erklärt Rudolf Schoch, Produktmanager bei Nissan Schweiz.

 

Nissan attestiert dem X-Trail mit 2-L-Diesel, ein «idealer Begleiter für aktive, abenteuerliche Familien zu sein». Das darf, dank einer dritten Sitzreihe als 7-Sitzer ausgelegt, ruhig auch eine etwas grössere Familie sein. Aber wie steht's mit den Fahreigenschaften on- und off-road? aboutFLEET hat Gelegenheit gehabt, den 2.0-L-dCi Xtrail auf jedem Terrain zu testen.

 

Nicht nur der Markt, auch wir sind der Meinung: Wenn schon ein SUV, für den Allradantrieb im Programm ist, dann bitte schön auch mit 4x4. Für die Strasse ist es eine reine Glaubensfrage, ob man Handschaltung wählt oder Automatik. Wir sind auf einer Strecke von Zürich in die Kiesgrube im süddeutschen Geislingen und wieder zurück beide Versionen gefahren. An Drehmoment hat es uns mit beiden Varianten auch auf kurvigen Strassen in hügeligem Gelände nie gefehlt.

 

Kein Wunder - die 177 PS Leistung und 380 Nm Drehmoment sind Werte, mit denen sich der X-Trail locker mit unmittelbaren Konkurrenten messen kann und sie zum Teil sogar überflügelt. Unser Eindruck war der, dass sich der Handgeschaltete etwas ruhiger fahren lässt. Das Drehmoment ist zudem hoch genug und in maximaler Zahl früh vorhanden (bei 2000/min), um auch im sechsten Gang verzögerungsfrei aus Tempo 40, 50 wieder auf Ausserortsgeschwindigkeit zu beschleunigen. Beim Verbrauch sieht der Unterschied Handschalter-Automat so aus: 5,6-6,0 l/100 km.

 

Im Gelände - und damit meinen wir nicht bloss einen Feldweg - möchte man nicht auf die Xtronic CVT-Automatik verzichten. Wir sind den X-Trail mit Zweiliter-Diesel in einer Kiesgrube gefahren. Steilste Rampen hoch und runter auf nassem und zum Teil weichem Untergrund, durch Schlammlöcher, auf Naturstrassen, bedeckt mit nassem Laub. Dabei greift man gerne auf den Drehregler auf der Mittelkonsole zurück, mit dem drei verschiedene Fahrmodi angewählt werden können: 2WD-Antrieb, Auto-Mode und Lock-Mode. Im 2WD-Antrieb ist der X-Trail ein reiner Fronttriebler. Im standardmässig eingestellten Auto-Mode überwacht das System kontinuierlich Drosselklappenstellung, Drehzahl und Drehmoment. Auf dieser Grundlage erkennt das System schon im Vorfeld ein drohendes Durchdrehen der Räder und kann das Antriebsmoment zwischen Vorder- und Hinterachse bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h entsprechend verteilen. Bei höherem Tempo leitet das System bei durchdrehenden Rädern einen Teil des Antriebsmoments auf die Hinterachse, um ausreichende Traktion sicherzustellen. Für das Fahren bei niedrigem Tempo auf anspruchsvollem Terrain eignet sich der Lock-Modus, bei dem permanent alle vier Räder angetrieben werden.

 

Uns hat beeindruckt, wie der X-Trail im Lock-Modus langsam aber stetig auch lange steile Rampen meistert; und zwar ohne jeglichen Schwung zu benötigen. Dabei hilft bei steilen Bergfahrten, wenn man durch die Frontscheibe nur noch den Himmel sieht, das Assistenzsystem „Around View". Dabei zeigen Kameras auf Knopfdruck den Untergrund rund um das Fahrzeug.

 

Der X-Trail dürfte auch mit 177 PS starkem Zweiliter-Diesel in wirklich hartem Gelände irgendwann an seine Grenzen stossen. Aber als „Begleiter für aktive, abenteuerlustige Familien" sind seine Off-Road-Fähigkeiten bei weitem gross genug. Und Hand aufs Herz, das grösste Problem für Autofahrer in unseren Breitengraden sind gewiss nicht Baumstammquerungen und steile Rampen mit nassem, schlammgetränktem Geröll als Untergrund, sondern rutschige Strassenverhältnisse und allenfalls die Angst, im Schnee stecken zu bleiben. Und davor bietet der Auto-Modus der Allrad-Version genügend Schutz.

 

Den X-Trail mit 2.0-L-dCi gibt's in den Ausstattungsversionen Acenta und Swiss Edition (Tekna). Schon in der Serienausstattung bietet die Basisausstattung Acenta einiges. Eine Auswahl: Klimaautomatik, Autonomer Notbrems-Assistent, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistent, Einparkhilfe vorn und hinten, Fernlicht-Assistent, Tempomat, Nebelscheinwerfer. Mit der Topausstattung Swiss Edition gibt's unter anderem zusätzlich: elektr. betätigte Heckklappe , Panorama-Glasschiebedach, Navigationssystem, Rückfahrkamera, AroundView Monitor für 360 Grad Umsicht, Totwinkel-Assistent, Müdigkeitserkennung, Intelligenter Einpark-Assistent, Ledersitze, Fahrer-und Beifahrersitz
elektr. einstellbar.
Schade ist das Navigationssystem nicht schon in der Basisaustattung enthalten.

 

Die Listenpreise beginnen bei 38'820 Franken für den Fronttriebler und den 4x4-Handschalter mit Ausstattung Acenta und gehen bis 48'540 für den Allradler mit Xtronic-Automatik in der Ausstattungsversion Swiss Edition. Das entspricht Aufpreisen von moderaten 1'700 Franken zu entsprechenden X-Trail-Modellen mit 1.6-L-dCi mit 130 PS.
Wer seinen X-Trail mit zweiliter-Diesel noch bis Ende 2016 bestellt, erhält in der Ausstattungsversion Acenta 5000 Franken Nachlass auf den Listenpreis, eine Swiss Edition gibt's bis Ende Jahr mit 7000 Franken Rabatt. (cs)

 

www.nissan.ch

 

 

 



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