12. Juli 2016

SAA-Konjunkturentwicklung: Steigerung bei Umsatz und Ertragslage

Bereits im Vorquartal wiesen die Konjunkturprognosen der im SAA swiss automotive aftermarket organisierten Unternehmen auf eine leichte Entspannung hin. Nun zeigt sich, dass diese Erwartungen mehr als erfüllt wurden.

SAA-Konjunkturentwicklung: Steigerung bei Umsatz und Ertragslage

96 Prozent der Befragten beurteilen die Ertragslage als gut (31 Prozent) oder befriedigend (65 Prozent). Für 2 Prozent ist sie schlecht. Im Vorquartal lag dieser Wert noch bei 21 Prozent! Eine Firma hat betreffend die Ertragslage keine Angaben gemacht.

 

Ebenso markant hat sich der Umsatz verbessert. Bei 100 Prozent ist dieser gut (42 Prozent) bis befriedigend (58 Prozent), kein Unternehmen bezeichnet diesen Faktor als schlecht (Vorquartal noch 11 Prozent). Ziemlich unverändert positiv präsentiert sich die Beschäftigungslage; sie wird von keinem SAA-Mittglied als schlecht wahrgenommen (Vorquartal 2 Prozent).

 

Bei einer solch positiven Situations-Beurteilung ist es angesichts des nach wie vor angespannten wirtschaftlichen Umfelds wenig verwunderlich, dass die Trend-Prognose insgesamt etwas vorsichtiger ausfällt. Beim Umsatz und Ertrag werden keine erheblichen Änderungen erwartet. Zunehmende Werte beim Umsatz sehen 33 Prozent (Vorquartal 30 Prozent) der Meldenden, gleichbleibende 56 Prozent (Vorquartal 58 Prozent) und abnehmende 10 Prozent (Vorquartal 11 Prozent). Relativ stabil soll die Ertragslage bleiben; keine Veränderung erwarten 69 Prozent (Vorquartal 60 Prozent), von besseren Ergebnissen gehen nach wie vor 21 Prozent aus und von schlechteren 10 Prozent (Vorquartal 19 Prozent).

 

Ähnlich präsentiert sich der Trend bei der Beschäftigungslage. Hier erwarten unverändert 15 Prozent eine Besserung, von einer gleichbleibenden gehen 77 Prozent (Vorquartal 81 Prozent) aus und 8 Prozent (Vorquartal 4 Prozent) rechnen mit einem Rückgang.

 

Beim Personalbestand gehen 19 Prozent (Vorquartal 11 Prozent) der SAA-Mitglieder von einer Zunahme aus. Dies könnte sich entsprechend auf den ebenfalls leicht steigenden Kostentrend im Personalbereich auswirken; steigende Annahme wird von 19 Prozent vermeldet (Vorquartal 15 Prozent). Sozusagen unverändert zeichnet sich die Entwicklung des Kostentrends im Materialbereich ab.

 

Die meisten Ökonomen sind sich einig, dass das Wachstum der Schweizer Wirtschaft im laufenden Jahr verhalten ausfallen dürfte. Gemäss Prognosen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) wird das Bruttoinlandprodukt (BIP) im laufenden Jahr um 1,4 Prozent zulegen. Die Experten der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich gehen sogar nur mit einem Wachstum von 1 Prozent aus. Beide rechnen aber damit, dass die Wirtschaft 2017 - mit einem prognostizierten BIP-Anstieg von 1,8 Prozent (Seco) bzw. 1,9 Prozent (KOF) - wieder etwas an Dynamik gewinnen wird. Angesichts der eher schwierigen ökonomischen Gesamtlage mit dem nach wie vor starken Schweizer Franken und der Brexitabstimmung, sind die äusserst ansprechenden Werte des SAA-Konjunkturbarometers als sehr erfreulich zu bezeichnen. (pd/ir)

 

www.aftermarket.ch

 

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