31. März 2016

SsangYong will Händlernetz verdoppeln

Der südkoreanische Autohersteller SsangYong will den Schweizer Markt aufmischen. Nebst neuen Modellen, wie dem soeben auf dem Heimmarkt eingeführten XLV, will der 4x4-Spezialist auch das Schweizer Händlernetzt stark ausbauen, wie Robert Stoepman, Country Manager SsangYong Schweiz, gegenüber AUTO&Wirtschaft erklärt.

SsangYong will Händlernetz verdoppeln

Anlässlich der soeben durchgeführten Markteinführung des neuen SsangYong XLV im Heimmarkt Südkorea, gab der Executive Director von Mahindra&Mahindra, Pawan Goenka, grosse Investitionen in den zum Mahindra-Konglomerat gehörenden 4x4-Hersteller SsangYong bekannt. «Wir planen diese Investition, um SsangYong zum weltweit meistrespektierten Autohersteller im SUV-Segment zu machen», sagte Goenka kürzlich in einem Interview mit der südkoreanischen Presse.

 

Mahindra, die Besitzerin von SsangYong, will über die nächsten 5 Jahre zusätzlich 1 Milliarde südkoreanische Won (ca. 850 Millionen Schweizer Franken) in den 4x4-Hersteller investieren, mit dem Ziel, das Verkaufsvolumen von SsangYong bis 2021 auf weltweit 300'000 zu verdoppeln.

 

Von diesen Investitionen soll auch das Schweizer Händlernetz von SsangYong profitieren. «Es geht bei uns Schlag auf Schlag. Wir erwarten bis zum Ende dieser Dekade jährlich eine 4x4-Neuheit. Der kompakte SUV Tivoli ist kaum lanciert, schon steht der XLV im Sommer 2016 vor der Schweizer Markteinführung», sagt Robert Stoepmann, Country Manager SsangYong Schweiz und fügt an: «Zusammen mit dem XLV planen wir dieses Jahr noch die 1000er-Grenze zu überschreiten und gleichzeitig einen neuen Schweizer Rekord zu erzielen, der bisher bei 951 Immatrikulationen im Jahr 2006 lag. Mittelfristig sind uns somit keine Grenzen gesetzt!»

 

Um die geplanten Absatzziel zu erreichen, plant SsangYong das Schweizer Händlernetz mittelfristig zu verdoppeln. «Momentan haben wir rund 70 Händler, was nur knapp die Hälfte einer durchschnittlichen Volumenmarke entspricht. Natürlich sind wir keine Volumenmarke, sondern ein 4x4-Spezialist. Dennoch gibt die Modellerweiterung im unteren Segment ein breiteres Absatzpotenzial, sagt Stoepmann und weiter:  «Daher wollen wir mittelfristig auch unser Händlernetz quasi verdoppeln. Es gibt fast keine Region in der Schweiz, in der wir keinen zusätzlichen Bedarf an neuen Händlern hätten. Wir sind momentan aktiv auf der Suche nach neuen Partnern und prüfen gleichzeitig jede Anfrage wohlwollend.

 

Und zu welchen Hauptmarken passt SsangYong gut als Zweitmarke? Stoepmann: «Als 4x4-Nischenanbieter passen wir hervorragend zu Full-Line-Marken ohne breites SUV- und Allrad-Angebot. Auch ambitionierte Servicepartner mit Verkaufsflair anderer Marken sind bei uns willkommen, da wir zum Beispiel keinen Showroom als Standard verlangen.» (hbg/pd/ir)

 

Lesen Sie das ganze Interview mit Robert Stoepmann in der kommenden Ausgabe von AUTO&Wirtschaft.

 

www.ssangyong.ch

 

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