02. März 2016

Selbstfahrender Nissan Qashqai rollt 2017 nach Europa

Nissan bereitet den Weg für das autonome Fahren: Als erstes Modell der Marke ist der Crossover Qashqai ab dem kommenden Jahr halbautonom im Stop-and-Go-Verkehr auf europäischen Strassen unterwegs.

Selbstfahrender Nissan Qashqai rollt 2017 nach Europa

Ab 2017 bietet der Nissan Qashqai auch in Europa ein semi-autonomes Fahrerlebnis.

Selbstfahrender Nissan Qashqai rollt 2017 nach Europa

Der kompakte Bestseller Nissan Qashqai hält nach der Modellpflege 2017 nicht nur den Abstand zu vorausfahrenden Verkehrsteilnehmern, sondern bleibt mit sanften Lenkimpulsen auch in der Spur. Das System übernimmt somit zeit- und streckenweise die Steuerung des Fahrzeugs und entlastet so den Fahrer etwa in Staus. Zahlreiche Sensoren erkennen dabei zuverlässig die Umgebung. Ausgiebige Testfahrten bestätigen die Funktionsfähigkeit des «Single-Lane Control» genannten Systems.

 

Mit diesem semi-autonomen Fahrerlebnis weist Nissan den Weg in die Zukunft. Das Unternehmen verfolgt einen 360-Grad-Ansatz hin zu einer intelligenten Mobilität und will autonome Fahrtechnologien möglichst vielen Autofahrern zugänglich machen. Erste autonom fahrende Modelle sollen bereits 2020 auf den Markt rollen, sicher und selbständig Kreuzungen überqueren sowie den innerstädtischen Verkehr meistern.

 

Die Technik wird in normalen Fahrzeugen zu bezahlbaren Preisen eingeführt, ein erstes Modell startet noch in diesem Jahr in Japan. In Europa will Nissan 2016 mit einer Demonstrationsfahrt unter Beweis stellen, wie ausgereift die Technik bereits ist. Im September 2015 brach die aktuelle Version des Nissan Qashqai einen Rekord: Schneller erreichte nie zuvor ein in Grossbritannien gebautes Fahrzeug die 500.000er-Marke in der Produktion. Seit Produktionsstart 2014 ist in Sunderland alle 62 Sekunden ein Qashqai der zweiten Generation vom Band gerollt.

 

«Die Einführung der Piloted-Drive-Technologien ist eine Evolution, keine Revolution. Denn mit dem Nissan Safety Shield verfügen viele Fahrzeuge schon heute über die notwendigen Technikbausteine», erklärte Paul Willcox, Vorstandvorsitzender von Nissan Europe am Autosalon in Genf. «Der Fahrer behält die volle Kontrolle, braucht sich aber in Zukunft nicht mehr mit lästigen Dingen wie dem Navigieren durch dichten Verkehr beschäftigen. So bringen wir den Fahrspass zurück.» (vg/pd)

 

www.nissan.ch

 

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