08. Dezember 2015

«Here»: Mobilität von morgen beginnt mit digitalen Echtzeit-Karten

Die zuständigen Kartellbehörden haben den Kauf des Navigationsspezialisten «Here» von Nokia durch die Audi AG, die BMW Group und die Daimler AG abgesegnet. Jetzt entwickelt das Unternehmen eine Location Plattform, die hochauflösende Karten mit ortsbezogenen Echtzeit-Informationen kombiniert und so den Kunden ein detail- und sekundengenaues Abbild der realen Welt liefert.

«Here»: Mobilität von morgen beginnt mit digitalen Echtzeit-Karten

Karte mit Messpunkten von Here.

Möglich wird das durch die führende Kartentechnologie von Here kombiniert mit Informationen aus unzähligen Datenquellen wie Fahrzeugen, Mobiltelefonen, dem Transport- und Logistikbereich sowie der Infrastruktur.

Derzeit pflegt das Unternehmen täglich Milliarden Einzelinformationen aus mehr als 80‘000 Quellen in die Karte ein. Here arbeitet nun daran, durch Millionen von Fahrzeugen und deren Sensoren zusätzliche Quellen einzubinden, um Informationen über das Umfeld des Fahrzeugs sammeln. Das soll zu einem verbesserten Fahr- und Reisekomfort, mehr Verkehrssicherheit, weniger Stau und saubereren Städten führen.

Dabei liegt ein enormes Potenzial in den derzeit mehr als zwei Millionen umfassend vernetzten Fahrzeugen der Audi AG, BMW Group und Daimler AG: Sie können ortsbezogene Dienste unterstützen, um die Entwicklung der Location Plattform voranzutreiben. Die drei Unternehmen bewerten daher nun gemeinsam mit Here den Nutzen, den die Bereitstellung von Sensordaten aus ihren Flotten bringen würde. Dadurch könnte Here seine Location Plattform optimieren sowie die eigenen Produkte verbessern und seinen Kunden neue Services anbieten.

Here spielt schon heute eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des hochautomatisierten Fahrens. Denn kein Fahrzeughersteller kann dieses Zukunftsfeld ohne hochgenaue und stets aktuelle Karten erfolgreich erschliessen. Gerade bei der Erstellung dieser Karten ist Here führend. Vier von fünf Neuwagen mit integriertem Navigationssystem, die in Europa und Nordamerika verkauft werden, haben das Kartenmaterial an Bord. In Zukunft können die Fahrzeuge dank dieser Karten beispielsweise um die Ecke schauen und dadurch Gefahrenstellen auf den Strassen frühzeitig erkennen, um das eigene Fahrverhalten entsprechend anzupassen und den Fahrer auf die Situation vorzubereiten.

Klaus Fröhlich, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Entwicklung: «Die Kartentechnologie von Here und die Sensordaten aus Fahrzeugen, mobilen Geräten und Infrastruktur sind eine einzigartige Kombination.» Je mehr Partner und Kunden sich diesem Modell anschlössen, desto aktueller, präziser und besser würden die Karten.

Abgesichert ist diese langfristige Strategie durch eine neue Governance-Struktur samt eines Aufsichtsrats mit Mitgliedern der neuen Anteilseigner sowie unabhängigen und hochrangigen Industrievertretern. Die Audi AG, die BMW Group und die Daimler AG streben keine gemeinschaftliche Kontrolle von Here an und stellen eine klare Trennung zwischen ihren Rollen als Kunden, Zulieferern und Investoren sicher. (bsc/pd)

www.here.com



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