15. August 2012

Mobilitäts-Monitor 2012: Autofahren mit dem Taschenrechner

Für 77 Prozent aller Schweizer ist und bleibt das Auto ein unverzichtbarer Alltagsgegenstand. Die Nutzung und der Nutzen des Autos stehen dabei klar im Vordergrund. Generell zeigen sich 2012 die Schweizer autofreundlicher. Dies das Resultat des 4. Mobilitäts-Monitors von auto-schweiz

Mobilitäts-Monitor 2012: Autofahren mit dem Taschenrechner

Sparsame Benziner sind 2012 aufgrund des Preisbewusstseins der Schweizer auf dem Vormarsch.

Die Schweizer haben ein unaufgeregtes Verhältnis zum motorisierten Verkehr. 41 Prozent der Befragten - das ist die grösste Gruppe - sehen, dass der Verkehr sowohl positive wie negative Seiten aufweist. Seit der ersten Befragung 2005 stetig zugenommen hat der Anteil Personen, die mehr Vorteile als Nachteile sehen (34 Prozent, + 10). Konstant geblieben ist die Gruppe, bei der die Negativsicht überwiegt, sie macht 20 Prozent aus.

Unverändert die drei wichtigsten Aussagen zu Autos sind, dass diese die Erreichbarkeit abgelegener Ortschaften ermöglichen (91 Prozent voll und eher zutreffend), dass sie wichtige Transportleistungen für unsere Gesellschaft ermöglichen (88 Prozent) und wichtig für das Funktionieren der Schweizer Wirtschaft sind (87 Prozent). Praktisch unverändert betrachten 77 Prozent aller Befragten das Auto als unverzichtbar.

Zugenommen hat die Wahrnehmung, dass moderne Autos weniger umweltbelastend sind als früher (84 Prozent, +10). So sind auch immer noch 84 Prozent der Überzeugung, dass die Autobranche dank modernen Antriebstechnologien zur Lösung der Klimaproblematik beitragen kann. Was 2012 auffällt, ist, dass das Auto in erster Linie aus einer Nutzen- und weniger aus einer Problemoptik beurteilt wird. 2009 waren die umweltpolitischen Aussagen ähnlich wichtig wie die Nut-zenaspekte.

Auch 2012 sind die Schweizerinnen und Schweizer bereit, ihr eigenes Verkehrsverhalten zugunsten der Umwelt anzupassen. Die meisten Nennungen waren hier, beim nächsten Autokauf verbrauchsarme Fahrzeuge (88 Prozent) oder solche mit tiefem CO2-Ausstoss (84 Prozent) zu bevorzugen.

Die Bereitschaft, beim nächsten Autokauf auf ein Auto mit neuem Antriebssystem (58 Prozent, - 10) oder ein verbrauchsarmes Auto mit geringem CO2-Ausstoss (69 Prozent, -8) zu setzen, ist mehrheitlich vorhanden, aber am Sinken. Betrachtet man die beliebtesten Antriebssysteme, so stehen an erster Stelle energieeffiziente Benzinmotoren (89 Prozent, +5) sowie verbrauchssparende und um-weltfreundliche Dieselmotoren (80 Prozent, +13). Die anderen Systeme, welche zumindest teilweise andere Energieträger verwenden, verlieren dagegen an Zustimmung.

Eine knappe Mehrheit (51 Prozent) findet, dass die Steuern und Abgaben fürs Autofahren zu hoch sind. Vor diesem Hintergrund ist es daher nicht erstaunlich, dass sich eine deutliche Mehrheit von 84 Prozent dagegen ausspricht, die Autofahrer für den öffentlichen Verkehr noch mehr zur Kasse zu bitten - als „Milchkühe der Nation". Ebenso unbeliebt (74 Prozent) ist aber auch der Vorschlag, statt-dessen höhere Billettpreise für den öV durchzusetzen.

„Die meisten Autofahrer sind zugleich auch öV-Nutzer, daher erstaunt dies wenig, wenn man den roten Faden durch die gesamten Studienergebnisse betrachtet - der Nutzen und die Kosten stehen im Vordergrund - es muss sich für den Einzelnen rechnen", schliesst Max Nötzli die Präsentation der Ergebnisse ab. (pd/ml)



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