19. Mai 2020

Wie die Flottenbranche die Zukunft sieht

Mit einer globalen Umfrage fühlte Fleet Europe, in Zusammenarbeit mit 15 internationalen Flottenredaktionen (darunter aboutFLEET), der Branche zwischen Ende April und Anfang Mai auf den Zahn, um deren Sorgen, Ängste und Hoffnungen während der Coronakrise aufzuzeigen.

Wie die Flottenbranche die Zukunft sieht

Text: Rafael Künzle

 

Insgesamt nahmen rund 600 Personen aus 38 Ländern an der Umfrage teil. Davon waren 41 Prozent Einkäufer / Flottenverantwortliche und 59 Prozent Lieferanten / Importeure.
 

 

Wann kehrt die Normalität zurück? Grundsätzlich blickt die Mehrheit optimistisch in die Zukunft: über 90 Prozent gaben an, zuversichtlich zu sein, dass ihr Unternehmen die Krise übersteht. Wobei die Mehrheit (53 %) der Einkäufer / Flottenverantwortlichen die Auswirkungen auf ihren Job als «Mittel» einstuft, während 52 % der Verkäufer / Importeure die Auswirkungen als «Hoch» wahrnehmen. Mit einer Rückkehr zur Normalität wird im 4. Quartal 2020 / 1. Quartal 2021 gerechnet, wobei die Reiserestriktionen gemäss den Aussagen der Teilnehmenden bereits ab Juni abnehmen.
 

 

Bei der Frage, mit welchen Mitteln die Flottenverantwortlichen die negativen Auswirkungen kurzfristig abzufedern versuchen, waren die meistgenannten Strategien eine Verlängerung der Leasingverträge sowie ein Kaufstopp neuer Flottenautos. Dementsprechend geht mehr als ein Drittel (35%) der Flottenverantwortlichen davon aus, dass sich die Fuhrparkgrösse künftig reduzieren wird, während nur 8% mit einem Wachstum rechnen. 57 % gehen von keiner Veränderung aus. Die Importeure sehen die Zukunft düsterer: 69% sehen sich künftig mit einem Verkaufsrückgang konfrontiert, während 28 % zumindest auf stabile Verkäufe hoffen und nur 3 % von ansteigenden Verkäufen sprechen.
 

 

Folgt der Elektroschock? Die E-Mobilität könnte ebenfalls Opfer der Coronakrise werden. Exakt die Hälfte der Befragten hält die E-Mobilität für (vorerst) ausgebremst, ein Drittel für kaum betroffen, während 17 % die Krise als verkaufsfördernd für die Stromer einstufen.

 

 

Bei den Mobilitätsformen wird nach Ansicht der Teilnehmenden insbesondere der öffentliche Verkehr als Verlierer aus der Krise hervorgehen. En vouge ist hingegen das Arbeiten von Zuhause: über 90 % gehen von einem Homeoffice-Anstieg aus.
 

 

Die Krisenzeit wollen viele überbrücken, indem sie ihr Fachwissen im Bereich «Fleet&Mobility» vertiefen. Auch die Vertiefung der Geschäftsbeziehungen steht auf der Agenda. Dies gaben 60 Prozent der Verkäufer und zumindest 38% der Flottenverantwortlichen an.

 

Die ausführlichen Umfrageresultate auf Englisch finden Sie im untenstehenden PDF.

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