27. Februar 2013

Schweizer sehen beim Auto schwarz

Occasion ist nicht gleich Occasion. Neben Alter, gefahrenen Kilometern, Marke, Modell und anderen Faktoren hat auch die Autofarbe einen Einfluss auf den Verkaufspreis. Dies zeigt eine Analyse des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch. Die höchsten Preise werden für schwarze Gebrauchtwagen verlangt. Wenig beliebte Farben wie Orange und Türkis sind bis zu 20 Prozent günstiger.

Schweizer sehen beim Auto schwarz

Wer ein neues Auto kauft (im Bild der neue Mercedes CLA) sollte aus Restwertsicht auf die Farbe achten: Schwarz ist bei Occasionen die gefagteste Lackierung und erzielt den höchsten Preis.

Wer den Kauf eines Neuwagens plant, sollte sich nicht nur Gedanken zu Modell und Ausstattung machen. Gut prüfen sollte man auch, welche Farbe der zukünftige Firmenwagen haben soll. Denn die Autofarbe hat einen wesentlichen Einfluss auf den späteren Verkaufswert. Dies zeigt eine Analyse des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch.

Die höchsten Preise auf dem Occasionsmarkt erzielen schwarze Autos, gefolgt von grauen und weissen sowie silberfarbigen Autos. Bereits vor einem Jahr haben Schwarz und Grau die ersten beiden Plätze belegt. Neu ist hingegen, dass sich Silber den dritten Platz mit Weiss teilen muss. Dies liegt daran, dass Weiss im Vergleich zum Vorjahr leicht an Wert gewonnen hat. Diese Entwicklung überrascht nicht: 2007 waren weisse Occasionen noch 10 Prozent weniger Wert als Gebrauchtwagen der wertvollsten Farbe. Nun ist diese Preisdifferenz auf 2 Prozent zusammengeschmolzen. «Positiver Nebeneffekt der steigenden Beliebtheit von Weiss: Autos in dieser Farbe gelten als sicherer im Vergleich zu dunklen Autos», sagt Felix Schneuwly, Me-diensprecher von comparis.ch.


Kaum gefragt sind ausgefallene Farben wie Gold, Violett, Türkis oder Orange. Sie alle haben bereits im Vorjahr das Ende der Rangliste belegt und fallen nun weiter zurück. Eine orangefarbene Occasion ist im Vergleich zu einer – abgesehen von der Farbe – identischen schwarzen Occasion 20 Prozent weniger wert. «Bei den Autos ist Gold keine gute Wertanlage», erklärt Schneuwly. Darum sollte jemand, der jetzt ein Auto kauft und es später weiterverkaufen möchte, sich für eine der bestplatzierten Farben entscheiden. Umgekehrt gilt aber auch: Wem die Farbe des Autos egal ist, kauft eine Occasion in einer weniger beliebten Farbe und profitiert dabei von einem tieferen Anschaffungspreis.

Grund für die Preisunterschiede sind letztlich die Wünsche der Käufer. Beliebte Farben werden häufiger nachgefragt und können entsprechend auch teurer verkauft werden. «Autokäufer haben offenbar klare Farbwünsche, dies widerspiegelt sich in der Rangliste», sagt Schneuwly. Auch beim Auto gilt eben: Das Auge fährt mit. (pd/ft)



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