20. November 2017

Schweizer Industrie rechnet mit neuen IT-Risiken

DXC Technology hat 100 Industrie-Unternehmen in der Schweiz zu den Chancen und Risiken der smarten Fabrik der Zukunft befragt: 73 Prozent der Industrie-Manager rechnen damit, dass IT-Sicherheit wichtiger wird.

Schweizer Industrie rechnet mit neuen IT-Risiken

Zwei von drei Industrie-Unternehmen in der Schweiz erwarten, dass die Netzwerke der smarten Fabriken neue Sicherheitsrisiken schaffen, die sie mit eigener Kompetenz nicht abschätzen können. Ebenso viele geben an, dass sie insbesondere kein klares Bild von den dafür relevanten Akteuren besitzen. Um sich mit den erforderlichen Massnahmen an die intelligente Fabrikumgebung anzupassen, hält es die Mehrheit (68 Prozent) der befragten Industriemanager für nötig, die IT-Sicherheitsbudgets zu erhöhen. Umgekehrt ist nur gut jeder vierte Befragte überzeugt, auf neue Sicherheitsvorkehrungen verzichten zu können, die im Zuge der Industrie-4.0-Transformation benötigt wird.

 

 „Wichtig ist, dass Industrie-Unternehmen bei der digitalen Transformation die Risiken von Sicherheitsmängeln nicht fahrlässig unterschätzen", sagt Liliana Scheck General Manager von DXC Technology Schweiz. “64 Prozent der Schweizer Industrie-Manager gehen zutreffend davon aus, dass das Risiko von Cyberangriffen in der komplexen IT-Welt einer smarten Fabrik mit ihren zahlreichen neuen Schnittstellen steigen wird.“

 

Neben der jeweils neuesten Sicherheitstechnik wird es künftig unerlässlich sein, die Schulung der Mitarbeiter in einem massgeschneiderten I-4.0-Konzept zu berücksichtigen. Darüber hinaus empfiehlt sich die Vernetzung der Betriebe mit einem so genannten Security Operation Center. Anonymisiert werden hier Sicherheitsmeldungen erfasst und Erfahrungen und Lösungen miteinander ausgetauscht. „Wenn Industriebetriebe ein Virus-Problem haben und eine Lösung dafür finden, können alle anderen davon profitieren. Jedoch ohne zu wissen wer das Problem hatte und woher die Lösung kommt", erklärt Liliana Scheck.

 

DXC Technology hat im Juli 2017 über ein Marktforschungsinstitut N=100 Industrie-Manager in der Schweiz befragt. Zeitgleich dazu wurde der Survey in Österreich (N=100) und Deutschland (N=100) durchgeführt. Branchenschwerpunkte der Studie bilden die Automobil-Industrie mit Zulieferern, Maschinenbau, Elektro-Industrie, Produzierendes Gewerbe, Transport & Logistik sowie die Bau-Industrie.  (pd/eka)

 

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