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13.08.2026

Ford lanciert den elektrischen Transit City

Der neue Ford Transit City ist ab sofort in der Schweiz bestellbar. Der vollelektrische Lieferwagen wurde speziell für den urbanen Einsatz entwickelt und soll mit niedrigen Betriebskosten, bis zu 1'200 Kilogramm Nutzlast und verschiedenen Aufbauvarianten Gewerbekunden ansprechen.

Ford Pro erweitert seine Nutzfahrzeugpalette um den neuen Transit City. Das fünfte Modell der Transit-Familie wurde konsequent für den Stadtverkehr konzipiert und richtet sich an Handwerksbetriebe, Lieferdienste sowie weitere Unternehmen mit überwiegend urbanen Einsatzprofilen.

Der Elektro-Transporter bietet je nach Ausführung eine Ladelänge von über drei Metern, ein Ladevolumen von bis zu acht Kubikmetern sowie eine maximale Nutzlast von 1'200 Kilogramm. Angetrieben wird der Transit City von einem 110 kW (150 PS) starken Elektromotor, der seine Energie aus einer 56-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie bezieht. Die Reichweite beträgt bis zu 254 Kilometer nach WLTP, im Stadtverkehr sollen sogar bis zu 381 Kilometer möglich sein. An einer Schnellladestation lässt sich die Batterie in rund 33 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden.

Um die Komplexität gering zu halten, bietet Ford den Transit City mit nur einer Antriebsvariante und einer einheitlichen Grundausstattung an. Diese umfasst unter anderem ein Park-Pilot-System vorne und hinten, eine Rückfahrkamera, eine Verkehrsschilderkennung, One-Pedal-Drive sowie eine Diebstahlwarnanlage.

Bei den Karosserieformen stehen hingegen mehrere Varianten zur Auswahl. Der Kastenwagen ist in den Grössen L1H1 und L2H2 erhältlich. Darüber hinaus bietet Ford Pro erstmals auch ein Chassis in der 1-Tonnen-Nutzlastklasse an. Dieses dient als Basis für individuelle Umbauten wie Pritschen- oder Kofferaufbauten, die über zertifizierte Aufbaupartner realisiert werden können.

Die Preise starten bei 31'776 Franken netto für den Transit City Kastenwagen L1H1. Die längere und höhere L2H2-Version kostet ab 33'163 Franken netto, während das Chassis ab 32'238 Franken netto erhältlich ist.

Neben den Anschaffungskosten sollen vor allem die laufenden Kosten überzeugen. Ford geht davon aus, dass der Wartungsaufwand im Vergleich zu einem ähnlich grossen Dieseltransporter um rund 40 Prozent geringer ausfällt. Zudem gelten Serviceintervalle von zwei Jahren ohne Kilometerbegrenzung.

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