03. Dezember 2013

Volle Konnektivität: Nur telefonieren war gestern

Volkswagen forciert die Integration von Smartphone und Fahrzeug. Das Handy dient künftig nicht nur als Musiklieferant oder als Telefon. Die vollständige Verbindung beider Systeme ermöglicht auch eine Erweiterung der Funktionalitäten.

Volle Konnektivität: Nur telefonieren war gestern

Mit «MirrorLink» wird es künftig möglich sein, auf dem Smartphone angezeigte Inhalte und Funktionen parallel auf dem Touchscreen im Cockpit darstellen zu lassen und zu bedienen.

Mit dem Markstart des neuen Golf wurde der neue Modulare Infotainment Baukasten (MIB) eingeführt. Dieser ist die Grundlage für neueste Technologien und vielfältigste Möglichkeiten im Infotainmentbereich: Neben Touchscreen mit Annäherungssensorik, optionalem WLAN-Hotspot im Fahrzeug oder Google-Navigation, bietet der MIB alles, was sich technikaffine Autofahrer heute wünschen.

Die nächsten Schritte sind jedoch schon in Sicht: Vom «Car Connectivity Consortium» (CCC), dem auch Volkswagen und mehr als 100 Mitglieder angehören, wurde die Technologie «MirrorLink» als neuer Standard definiert. Damit wird es künftig möglich, auf dem Smartphone angezeigte Inhalte und Funktionen parallel auf dem Touchscreen im Cockpit darstellen zu lassen und zu bedienen.

Um eine Ablenkung des Fahrers zu vermeiden, sind während der Fahrt jedoch nur bestimmte, vom Konsortium freigegebene Apps nutzbar. Volkswagen wird einige Apps anbieten, die neben den Geokoordinaten aus dem Navigationsgerät auch auf Fahrzeugdaten wie Drehzahl, Geschwindigkeit und Tankinhalt zugreifen können. Apps ohne direkten Fahrzeugbezug wie Internet-Radio oder Nachrichtendienste können ebenfalls genutzt werden.

Um die Empfangsqualität zu verbessern und gleichzeitig die Strahlung des Handys deutlich zu reduzieren wird das Smartphone drahtlos mit der Aussenantenne des Fahrzeugs verbunden. Bei dieser, bereits aus dem Golf VII bekannten, Mobiltelefon-Schnittstelle «Comfort» genügt es, das Telefon in ein bestimmtes Ablagefach zu legen. Das Aufladen erfolgt noch über einen USB-Stecker, wird aber in den nächsten Jahren um die Funktion des Datentransfers und des induktiven Ladens gemäss dem Qi-Standard ergänzt. Damit wird zukünftig die Einbindung des persönlichen Smartphones in das Fahrzeug deutlich vereinfacht und die ständige Einsatzbereitschaft sichergestellt. (pd/ft)

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