01. Dezember 2020

Fahrvorstellung: VW Caddy 2020

Mit mehr als drei Millionen verkaufter Exemplare bildet der VW Caddy ein wichtiger Eckpfeiler im Hause Volkswagen Nutzfahrzeuge. Dementsprechend gross sind die Erwartungen an die fünfte Generation – nicht nur in Wolfsburg. aboutFLEET hat den Neuling während seiner Fahrpremiere getestet.

Fahrvorstellung: VW Caddy 2020

Vor der Fahrzeugübergabe fällt uns von weit entfernt ein bronzefarbiger Van inmitten der grau-schwarzen Testwagen-Reihe auf. «Hoffentlich ist der für uns bestimmt, alle anderen sieht man ja kaum», scherzt ein Redaktionskollege und verweist damit auf das Aargauer Nebelmeer und unseren Plan, ein kurzes Video zum neuen Caddy zu drehen.
 

 

Fünf Minuten später verlassen wir das AMAG-Gebäude – inklusive Schlüsselbund. Auf dem Anhänger steht: «VW Caddy Style 2.0l TDI – Copper Bronze metallic». Heisst: In unserem Wunschauto ist die top Ausstattungslinie mit dem 120 PS starken Zweiliter-Dieselaggregat und 7-Gang DSG verbaut. Preis: ab 48'600 Franken. Wir testen also das feudalste und stärkste Mitglied der Caddy-Family, welche ausnahmslos mit 2,0 Liter Dieselmotoren vorfährt. Die kostengünstigere Variante verfügt über 90 PS und lässt den Fahrer die Gänge selbst sortieren. Wählt man bei der Konfiguration die preisgünstigste Linie «Combi Entry» und verzichtet auf alle Optionen, gibt’s den Van ab 21'928 Franken.
 

 

Dass unser Begleiter in einer anderen Preisliga mitfährt, macht ein Blick ins Cockpit klar: Vor uns befindet sich das optionale Virtual Cockpit inkl. grosser Digitaltacho und 10-Zoll-Touchscreen fürs Infotainmentsystem. Die beiden Displays kennt man aus dem Golf VIII. Möglich macht diese Parallele die MQB Plattform. Denn: Der «Modularer Querbaukasten evo», so nennt der VW-Konzern das Baukastensystem für die Gebrüder Golf VIII, Octavia und Leon, bildet seit kurzem auch die Basis für den Caddy. Neu beträgt die Länge 4,50 m, die Maxi-Version ist 4,85 m lang. Das Kofferraumvolumen beträgt bis zu 3,3 m3, im Maxi finden gar 4,0 m3 Platz.
 

 

Also fährt sich der Caddy nun wie ein Golf? Beinahe. Trotz 9 cm Längenzuwachs lässt sich unser Testwagen deutlich bequemer bewegen als sein Vorgänger. Zum einen haben die Wolfsburger die Lenkung gestrafft, wodurch sich diese präziser anfühlt, zum anderen wurden die Blattfedern über der Starrachse gegen Schraubfedern ausgetauscht. Letzteres steigert vor allem den Fahrkomfort im Fond. Der Nachteil: Die einst mögliche Zuladung von 762 Kg schrumpft auf 661 Kg - für den Otto-Normalverbraucher völlig ausreichend.
 

 

Nach wie vor rollt der Caddy in zwei Längen vom Band, wobei die längere Version von einem Maxi-Schriftzug am Heck geziert wird. Auch in Punkto Bestuhlung setzt VW auf Bewährtes und baut weiterhin auf fünf oder sieben Sitze. Das kleinste VW-Nutzfahrzeug lässt sich zudem als «verblechte» Cargo-Version bestellen, welche nun zwei Europaletten fasst. (fs)





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