28. Februar 2019

Auto-Umweltliste 2019: Die Besten fahren mit Elektro-, Hybrid- oder Gasantrieb

Die Auto-Umweltliste 2019 bewertet neue Personenwagen auf ihre Umweltwirkung hin und zeigt, welche Modelle die Umwelt am wenigsten schädigen. 19 von 21 Siegermodellen der sind mit einem Alternativantrieb ausgerüstet: Elektro, Gas oder Hybrid. Einzig zwei kleine Benziner mit konventionellem Antrieb schaffen es unter die Besten.

Auto-Umweltliste 2019: Die Besten fahren mit Elektro-, Hybrid- oder Gasantrieb

Der VW up! erobert 2019 die Spitzenpositionen beider Top Ten-Listen der Auto-Umweltliste. Zum einen als e-up! bei den Elektroautos, zum anderen bei den Modellen mit Verbrennungsmotor als Erdgas- /Biogasversion eco-up!. Mit zuoberst aufs Podest der Autos mit Verbrennungsmotor fährt das baugleiche Modell Citigo Green tec CNG von Škoda. Auf dem zweiten Platz folgt die Gasversion des Topsellers von Skoda: der Octavia G-Tec. Auf Rang drei platziert sich mit dem Toyota Prius das beste Hybridmodell. Bei den Top Ten der Elektroautos platzieren sich neben dem e-up! das Trio Citroën C-Zero, Mitsubishi i-MiEV und der Peugeot iOn zuoberst.

 

 

Die Bewertung der Auto-Umweltliste 2019 basiert bereits auf Daten des neuen, verbesserten Testverfahrens WLTP. Es liefert realistischere Angaben zu Treibstoffverbrauch und Emissionen. Der tatsächliche CO2-Ausstoss von Neuwagen war zuletzt im Durchschnitt 42% höher als offiziell deklariert. Der neue WLTP-Test verkleinert die Diskrepanz zwischen Laborwert und Realität. Entsprechend sind die aktuellen Werte zu Verbrauch und CO2-Emissionen höher als nach dem früheren Testverfahren: im Durchschnitt um rund 20%. Bei einzelnen Modellen kann die Differenz deutlich höher oder geringer sein.

 

 

Als Folge der Umstellung auf das neue Testverfahren WLTP sind für etliche Automodelle noch keine Daten verfügbar. Viele Hersteller haben den Aufwand für die Tests aller Neuwagen unterschätzt, etliche Modelle sind deshalb noch nicht zugelassen. Bis zum nächsten Update der Auto-Umweltliste im Juni 2019 dürften viele dieser Lücken geschlossen sein.

 

 

Die Auto-Umweltliste berücksichtigt die Emissionen des Treibhausgases CO2, den Lärm, und bei Autos mit Verbrennungsmotor die Luftschadstoffe. Bei Elektroautos werden die Umweltschäden durch die Batterieherstellung einbezogen. Am stärksten gewichtet die Auto-Umweltliste den Beitrag zur Klimaerhitzung durch den Ausstoss von CO2. Um die globale Erhitzung auf 1.5°C zu begrenzen, muss der Verkehr auf fossilfreie Treibstoffe umstellen. Das ist heute mit Biogas- oder Elektroautos möglich. (pd/mb)

 

 

www.autoumweltliste.ch

 



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