16. Mai 2017

Über den Dingen schweben im Ford Kuga Vignale

Das Preis-/Luxusverhältnis beim Ford Kuga Vignale stimmt. Und wer die speziellen Vignale-Dienste von Ford konsequent nutzt, profitiert nochmal. Wir sind den 1.5-Liter-Benziner (182 PS) mit 6-Gang-Automatik und Allrad gefahren. Was heisst gefahren? Wir sind mit ihm – auf weissem Leder gebettet – mehrheitlich über den Dingen geschwebt. Einziger Störfaktor: Beim sportlichen Beschleunigen könnte die Abstimmung Motor/Getriebe besser sein.

Über den Dingen schweben im Ford Kuga Vignale
Über den Dingen schweben im Ford Kuga VignaleÜber den Dingen schweben im Ford Kuga VignaleÜber den Dingen schweben im Ford Kuga Vignale

Der Basispreis unseres Testwagens betrug 40'500 Franken. Und obwohl die Zusatzausstattungen die Regale bei Ford fast leergeräumt haben dürften, betrug der Endpreis dennoch «nur» 44'590 Franken. Wir müssten schon eine ganze Zeit überlegen, um noch eine Option zu finden, die wir unbedingt gebraucht hätten. Für die 4000 zusätzlichen Franken bot unser Kuga Vignale: 19-Zoll-Alufelgen, Panorama-Schiebedach mit Wärmeschutzglas, adaptiver Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, Sony-Infotainmentsystem mit Navigation DAB+ Radio/CD, 8-Zoll-Touchscreen, zwei USB-Eingänge, 10 Premium-Sony-Lautsprecher mit Subwoofer, Freisprecheinrichtung, Sprachsteuerung, AppLink, Rückfahrkamera. Weiter gab’s elektrische Kindersicherung und hinten einen 230-Volt-Anschluss. Das Driver Assistance Pack kostete wahrscheinlich nur wenig mehr, als bei anderen Herstellern zwei Innenfussmatten mit Markenemblem. Bei Ford beinhaltet das Fahrassistenz-Paket den Totwinkelwarner, einen Spurhalteassistenten inkl. Spurverlassungswarner, beheizbare Frontscheibe, automatische LED-Scheinwerfer, die in die Kurve leuchten, Verkehrsschilderkennung, Müdigkeitswarner und den Active City Stop. Letzterer bremst das Auto bei tiefen Tempi in der Stadt im Notfall bis zum Stand ab, wenn eine Auffahrkollision droht.


So behütet kreuzten wir im Kuga Vignale durch die Lande und testeten die eine oder andere Funktion mit Erfolg aus. So etwa den Spurhalteassistenten, die Sprachsteuerung und den angenehm regulierenden adaptiven Tempomaten. Wir haben in der kurzen Zeit, in der wir den Kuga Vignale gefahren sind, nichts an Komfort und Sicherheit vermisst, aber wir würden das Auto mit einer anderen Motorisierung kaufen. Es ist keineswegs so, dass wir mit dem 1,5-Liter-Benziner und seinen 182 PS leistungsmässig nicht zufrieden waren. Es war die Abstimmung Motor/Getriebe, die aus unserer Sicht etwas verbesserungsfähig wäre. Bei starken Beschleunigungsmanövern reagiert das Auto leicht verzögert, die Entwicklung Motorendrehzahl/Beschleunigung erfolgt ganz zu Beginn einen Wimpernschlag lang nicht linear. Wir vermuten, dass das mit einem der zwei ebenfalls erhältlichen 2,0-Liter-Dieselmotoren (150 und 180 PS) besser funktioniert.


Wir wollen aber nicht auf diesem Punkt rumreiten, es ist Jammern auf hohem Niveau. Und schliesslich: Wer einen Ford Kuga Vignale kauft, wird mit dem Wagen kaum Szenen aus «Fast & Furious» nachstellen, sondern eher mit der Familie übers Wochenende entspannt ins Bündnerland entschweben. Und Vignale-Käufer werden ihr Augenmerk sicher auch stärker auf die speziellen Vignale-Zusatzdienstleistungen richten, als da wären: 12-mal pro Jahr eine Gratis-Wagenwäsche durch die Verkaufsstelle des Fahrzeuges. Gratis-Hauslieferung beim Kauf des Fahrzeuges. Oder als Mitglied im Vignale-Club exklusive Vorteile geniessen in Restaurants, bei speziellen Reiseangeboten oder einmaligen Veranstaltungen wie z.B. Art on Ice. (cs)

 

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