02. Mai 2017

Sensationeller Auftaktsieg für Emil Frey Lexus Racing

Emil Frey Lexus Racing hat den ersten Test bestanden: beim Auftaktrennen der International GT Open im Autodromo do Estoril (Portugal) holte sich das Schweizer Team den ersten Sieg im ersten Rennen des Jahres für den neuen Lexus RC F GT3 auf europäischen Boden.

Sensationeller Auftaktsieg für Emil Frey Lexus Racing
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Trotz der 15-Sekunden Zeitstrafe, die das Team aufgrund des Sieges vom Samstag am Sonntag während des obligatorischen Boxenstopps absitzen musste, konnte man einen achten Platz erzielen und kann somit mit den Fortschritten im Test- und Entwicklungsprogramm nach dem ersten wettbewerbsfähigen Wochenende zufrieden sein.

 

Bereits im ersten Qualifying der Saison zeigte der Spanier Albert Costa Balboa das Potenzial des neuen Lexus RC F GT3 mit der zweitschnellsten Rundenzeit (absolute Bestzeit im dritten Sektor) und Pole Position in der PRO Klasse.

 

Der 26-Jährige ging somit aus der ersten Startreihe in das 70-minütige Rennen am Samstagnachmittag, den 29- April 2017. Auch wenn er auf der ersten Runde einen Platz einbüssen musste, hielt er sich mit konstanten Rundenzeiten bis zum Boxenstopp und Fahrerwechsel an der dritten Position. In der 21. Runde übernahm der Schweizer Teamkollege Philipp Frommenwiler das Cockpit des #54 Lexus und fügte sich wieder als Dritter in das Renngeschehen ein, nachdem die Boxenmannschaft einen tollen Job abgeliefert hatte. Runde um Runde legte Frommenwiler seinen Vordermann zurecht und nutzte in der 35. Runde die Chance, um auf der der Start-/Zielgeraden an dem #22 McLaren vor der ersten Kurve vorbei zu ziehen. Kaum ein paar Kurven weiter hatte der führende McLaren (#88) einen Ausritt ins Kiesbett und Frommenwiler übernahm die Führung.

 

Sobald der 27-Jährige freie Fahrt hatte, baute er seine Führung bis auf über 3,5 Sekunden bis zum Zieleinlauf aus und fuhr im Schnitt eine Sekunde pro Runde schneller als die direkte Konkurrenz. Mit dem Sieg in Estoril feierte Lexus den ersten Rennsieg im ersten Rennen 2017 mit dem neuen Lexus RC F GT3 in Europa.

 

Am Sonntagmorgen, den 30. April 2017, sorgte ein Regenschauer kurz vor dem zweiten Qualifying für nasse Streckenverhältnisse und die ersten sieben Runden absolvierte Philipp Frommenwiler (CH) auf Regenreifen. In den letzten drei Runden attackierte er nochmals auf Slicks, doch ein kurzzeitig, aufgetretenes technisches Problem machte eine Verbesserung über den achten Platz nicht möglich.

 

Auch kurz vor dem 60-minütigen Rennen regnete es kurzzeitig, doch Frommenwiler startete das Rennen von Platz acht aus auf Slicks. Bereits in der Eröffnungsrunde konnte er von Platz acht auf sieben vorfahren und überholte mit dem Lamborghini und dem Ferrari zwei weitere Gegner auf Runde 2. Bis zum Boxenstopp in Runde 15, lag der Schweizer an vierter Position. Albert Costa Balboa übernahm den Lexus #54 und kam als Achter über die Ziellinie.

 

Hannes Gautschi, Technischer Koordinator, erklärte: «Grundsätzlich kann man nach diesem Wochenende festlegen, dass der Lexus RC F GT3 problemlos und ohne technische Probleme gefahren ist. Wir konnten am Samstag ein perfektes Rennen fahren und was will man mehr als einen Sieg. Gemäss dem Reglement gibt es dafür eine 15-Sekunden Strafe und es ist ganz schwierig, das im Rennen wieder gut zu machen, weil die Spitze doch sehr eng beieinanderlag. Das Wichtigste für uns war, anzukommen und das haben wir geschafft. Wir konnten für Lexus den ersten Sieg 2017 mit einem homoligierten GT3 Fahrzeug erzielen und es spricht für die Marke Lexus, dass das zweite Rennen gewonnen wurde. Ein ganz grosses Dankeschön geht an die gesamte Mannschaft, denn es ist ein komplett neu aufgestelltes Team und alle haben super zusammengearbeitet.»

 

Zufrieden zeigte sich auch Teamchef Lorenz Frey: «Ich bin sehr zufrieden mit dem ersten Rennwochenende, denn wir haben das Auto erst vor kurzem erhalten. Wir haben noch viel Entwicklungsarbeit vor uns und konnten dennoch bereits am ersten Wochenende eine gute Performance zeigen. Wir sind zweimal in den Punkten angekommen, das Auto blieb ganz und jetzt bereiten wir uns für das nächste Rennen in Spa vor.»

 

www.emilfreyracing.com

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