27. April 2017

Bott beweist: Professionelle Fahrzeugeinrichtungen sind crashsicher (Teil 2)

Der Crashtest eines Fiat Ducato-Transporters, ausgestattet mit Bott-Fahrzeugeinrichtung im DTC in Zusammenarbeit mit den Basler Versicherungen und der Bott Schweiz AG fand vor dem Hintergrund der sich immer stärker vergrössernden Anzahl von Transportern bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht auf unseren Strassen.

Bott beweist: Professionelle Fahrzeugeinrichtungen sind crashsicher (Teil 2)

Hier schlägt der Fiat Ducato mit 70 km/h auf den stehenden und ungebremsten Hyundai Galloper auf.

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Text: Christoph Schmutz
Fotos: cs/DTC

 

Gemäss Zahlen des Bundesamtes für Strassen Astra hat in den letzten Jahren der Lieferwagenbestand jährlich um jeweils gut 10'000 zugenommen und lag Anfang 2017 bei 352'472 Fahrzeugen. Ein Grund dafür dürfte der zunehmende Onlinehandel sein, infolge dessen immer mehr Pakete ausgeliefert werden.

 

Aus Sicht der Versicherung sieht es laut Daniel Junker, dem Leiter Fahrzeugexperten, so aus: «Wir sehen in unserer Schadenstatistik, dass Lieferwagen in urbanen Regionen bei rund 20 % der Unfälle involviert sind. Dies obwohl die Fahrzeuge laut Statistik nur rund 7 % des Fahrzeugbestandes in der Schweiz ausmachen.» Mit dem Crashtest wolle man für die Thematik sensibilisieren, so Junker, der auch betont, dass das Thema Ladungssicherung keineswegs nur Kurierfahrer angehe, sondern alle Lenker von Lieferwagen, die mit ungesichertem Material auf den Strassen unterwegs sind. Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass Lieferwagen keinesfalls nur von erfahrenen Lenkern gefahren würden, sondern oft auch von Personen, die einen Lieferwagen gezielt für einen Transport gemietet haben und sich in der Regel mit Ladegutsicherung kaum auskennen, so Junker.

 

Schlechte Ladungssicherung als Unfallgrund?

Schlecht oder gar nicht gesicherte Ladung in einem Lieferwagen kann sich in einigen Fällen doppelt fatal auswirken. Einmal besteht die Gefahr, dass dem Fahrer im Crashfall die Ladung um die Ohren fliegt. Dann kann es sein, dass ein Unfall erst deswegen verursacht wird. Bott-Schweiz-Vertriebsleiter Daniel Mauerhofer: «Fatal ist es, wenn sich der Fahrer über die schlecht gesicherte Ladung in seinem Lieferwagen bewusst ist und deshalb beim Bremsen zurückhaltend agiert.» Damit will Mauerhofer sagen, dass zu zögerliches Bremsen aus Rücksicht auf die Fracht anstelle einer Vollbremsung mit aller Kraft letztlich der Grund sein kann für einen Unfall.

 

Unter den Experten war man sich in Vauffelin einig, dass eine grosse Marktdurchdringung von Fahrerassistenzsystemen zur Vermeidung von Auffahrkollisionen auch in Lieferwagen anzustreben ist. Ebenso plädierte man für feste Abtrennung von Laderaum und Führerkabine sowie für elementare Elemente der Ladungssicherung auch in Lieferwagen wie beispielsweise Spannstangensysteme, Zurrschienen und Ähnliches.     

 

Bott Schweiz: Roadshow und Schulungen

Die Bott Schweiz AG wird anlässlich einer bott-Roadshow die Transportsicherung für Personen- und Transportfahrzeuge bis 3,5 t thematisieren. Die Abendveranstaltungen finden im Frühling und Herbst 2017 an diversen bott-Servicepartner-Standorten statt und richten sich an Flottenmanager, Flottenbesitzer, Leasingfirmen, Gewerbe, Handwerker, Dienstleister und öffentliche Institutionen. Fachlich kompetente Referenten aus den Bereichen Ladungssicherung, Assekuranz und Verkehrssicherheit werden die Themen «Ladungssicherung / Verantwortung», «Ereignisse/Folgen/Konsequenzen» und «Kontrollen/Sensibilisierung» behandeln.

 

Der Besuch der Roadshow lohnt sich, wie man auf der bott-Homepage lesen kann: Leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 t sind keinen gesetzlichen Auflagen im Bereich Aus- und Weiterbildung unterworfen, wenn es um Warentransporte geht. Diese Fahrzeugklasse ist ein nicht zu unterschätzender Teil eines Transportsicherungskonzeptes, um eine erfolgreiche Qualitätssicherung zu erreichen. Dies umfasst die gesamte Breite von der Entwicklung und Prüfung der Transportsicherung bis hin zur rechtssicheren Verladung auf dem Fahrzeug. Die jeweiligen Verantwortlichkeiten sind ebenfalls klar zu bestimmen. Zu guter Letzt können daraus erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden.

 

Zu Teil 1 der Reportage

 

Stationen der bott-Roadshow: 

04.05.2017:    Carosserie 2000, 3970 Salgesch / VS

05.05.2017:    Servicecenter Kottmann, 6221 Rickenbach /LU

21.06.2017:    Hadorn Fahrzeugeinrichtungen AG, 3116 Noflen / BE

22.06.2017:    Carrosserie Fankhauser, 4938 Rohrbach / BE

01.09.2017:    Carrosserie Bourquard, 2800 Delémont / JU

06.10.2017:    Transit Center AG Stahel AG, 8580 Amriswil / TG

 

Und zu guter Letzt: Die Bott Schweiz AG bietet in der Bott Akademie Schulungen zum Thema Ladungssicherung in Nutzfahrzeugen bis 3,5 t. Die Schwerpunkte dieser Schulungen:

- Ereignisse, Folgen und Konsequenzen fehlerhafter Ladungssicherung.

- Effiziente Sicherheitskonzepte.

- Die Verantwortlichkeiten im Fall eines Unfalls.

- Zertifizierter Fahrzeugeinrichtungs-Einbau

- Praktische Beispiele von Ladungssicherung an Demofahrzeugen.
 

Die nächsten Schulungen:

- 27.6.2017

- 29.8.2017

- 30.9.2017

 

Video zum Crash

www.dtc-ag.ch

www.bott-schweiz.ch

www.basler.ch

 

Bilderdownload:

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