25. April 2017

So ist das Auto vor scharfen Marderzähnen geschützt

Marderschäden sind tückisch. Wenn nicht von Anfang an die richtigen Massnahmen ergriffen werden, treten immer wieder Schäden auf. Darum gilt bei einem mutmasslichen Marderbiss: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Der AGVS-Garagist erkennt, wenn es sich um einen Marderschaden handelt, und weiss, wie die Nager dem Auto in Zukunft fern bleiben.

So ist das Auto vor scharfen Marderzähnen geschützt

Kratzspuren an Dämmwolle, Haare oder Bissspuren an Schläuchen und Kabeln – das sind Hinweise auf einen tierischen Besucher: den Steinmarder. Das kleine Raubtier will eigentlich nichts Böses. Nehmen wir an, das Auto stand in der blauen Zone vor dem Haus. Der Marder macht es sich im noch warmen Motorraum gemütlich, ernennt das Auto zu seinem Revier und setzt eine Duftmarke. Am nächsten Abend muss der Autobesitzer mangels Parkplätzen weiter weg parkieren. Dort ist das Revier eines anderen Marders. Bei diesem wird durch die fremde Duftmarke der Revierinstinkt geweckt. Er mag es nicht, wenn es in seinem Revier nach Rivalen riecht. Konkurrenz macht ihn bissig. Erwischt er dabei Schläuche, Stromleitungen oder Gummimanschetten, sind Schäden vorprogrammiert. Zündaussetzer können den Katalysator zerstören, undichte Kühlmittelschläuche zu Motorschäden führen und undichte Manschetten zum vorzeiten Verschleiss von Lenkungs- und Antriebsteilen führen.

 

Markus Peter, Leiter Technik & Umwelt beim Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS), weiss Rat: «Wer oft den Parkplatz wechselt, sollte vor jeder Fahrt kurz unter das Auto schauen. Wenn dort eine Flüssigkeit, Reste eines Schlauches, einer Leitung oder einer Manschette vorhanden sind, ist Vorsicht geboten.» Bei Verdacht auf einen Marderschaden empfiehlt Markus Peter den umgehenden Besuch beim AGVS-Garagisten. Er kann den Schaden rasch eruieren, oftmals gleich reparieren und damit Folgeschäden und hohe Reparaturkosten vermeiden. Die Rechnung schickt der Garagist dann mit dem entsprechenden Vermerk direkt an die Versicherung.

 

Die Tiere müssen weg vom Auto. Hausmittelchen wie kleine Säckchen mit Hunde- und Katzenhaaren wirken nur kurzfristig. Auch stinkende Pasten, Toilettensteine und Mottenkugeln helfen nicht nachhaltig. Die beste Methode ist eine Art Weidezaungerät, das elektrische Impulse aussendet. Im ganzen Motorraum verteilte Plättchen versetzen dem Marder einen wirksamen aber unschädlichen elektrischen Schlag. Markus Peter: «Der Einbau von Marderschutz-Geräten erfordert Fachkenntnisse. Deshalb ist es ratsam, dafür eine AGVS-Garage aufzusuchen. Die dortigen Mitarbeitenden wissen, worauf es ankommt, und führen die Arbeiten effizient und fachgerecht aus.» (pd/cs)

 

www.agvs-upsa.ch

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